Kaum aus dem Knast entlassen: Hammer-Attacke auf Neonazi!

Dresden - Vom Täter zum Opfer: Neonazi Felix F. (22) ist noch nicht lange in Freiheit, schon hat er wieder mit dem "Polizeilichen Terrorismus- und Abwehrzentrum" (PTAZ) zu tun. Diesmal wurde er allerdings selbst Opfer einer brutalen Attacke: Linksradikale hatten ihn im Treppenhaus seines Wohnhauses in Leuben überfallen.

Neonazi Felix F. (22) wurde von Linksradikalen zusammengeschlagen.
Neonazi Felix F. (22) wurde von Linksradikalen zusammengeschlagen.  © Holm Helis

Sie müssen sich wohl ziemlich sicher gefühlt haben: Mitten am Tag, gegen 12 Uhr, fielen die Angreifer am 11. Juli über Felix F. her, schlugen und traten auf ihn, dann flohen sie. 

Drei Tage später veröffentlichten sie ein Bekennerschreiben, brüsteten sich damit, Felix F. mit einem Hammer traktiert und durchs Treppenhaus gejagt zu haben. 

Laut Polizei konnten seine Verletzungen ambulant behandelt werden.

"Das PTAZ hat die Ermittlungen übernommen, in diese fließt auch das Schreiben ein", sagt LKA-Sprecherin Kathleen Zink (54). "Die Ermittlungen gestalten sich allerdings schwierig." 

Felix F. wurde im Oktober 2017 wegen schweren Landfriedensbruchs zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. 

Der zur "Freien Kameradschaft Dresden" zählende Rechtsextremist hatte sich an den Krawallen von Heidenau, vor der Dresdner Zeltstadt und auf dem Dresdner Stadtfest beteiligt. Zeugenhinweise: Tel. 0351/483 22 33

Titelfoto: Holm Helis

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