Dresden - Das 38. Filmfest Dresden wurde am Wochenende mit der Preisverleihung beendet. 17 Auszeichnungen im Gesamtwert von 72.500 Euro wurden an Kurzfilme aus aller Welt vergeben.
Acht Jurys und das Publikum wählten ihre Favoriten aus 65 Wettbewerbs-Beiträgen.
Die mit 20.000 Euro vom Sächsischen Filmförderpreis höchstdotierte Auszeichnung erhielt der Animationsfilm "Gaïa" der deutsch-französischen Regisseurin Gwenola Heck aus dem Nationalen Wettbewerb.
Der Film ziehe "eine Parallele zwischen Gewalt gegen die Natur und gegen den menschlichen Körper", so die Jury zu ihrer Entscheidung.
Der Kurzfilm "Blob und der Wolf" von Georg Kästle und Valentin Bolte hat den vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) mit 4000 Euro dotierten Publikumspreis im Nationalen Wettbewerb gewonnen.
Dort votierte die Jury für "Bleifrei 95" von Emma Hütt und Tina Muffler als bester Kurzfilm, "Procrastination Yoga" von Paulina Martyna Ziolkowska wurde als bester Animationsfilm ausgezeichnet.
Leipziger Filmemacherin Alina Cyranek gewinnt "Goldenen Reiter"
"Water Sports" von Whammy Alcazaren (Philippinen) gewann den Hauptpreis im Internationalen Wettbewerb für den besten Kurzfilm, den Animationspreis gab es für "Paradaïz" von Matea Radic (Kanada).
Im Mitteldeutschen Wettbewerb wurde "Unbemerkt verstorben" von der Leipziger Filmemacherin Alina Cyranek mit einem "Goldenen Reiter" geehrt.