Am Mittwoch geht's los: Endlich wieder Kultursommer!

Dresden - Mit dem Sinken der Corona-Inzidenzen beginnt das Kulturleben in Dresden sich langsam wieder zu erholen. Der Sommer verspricht ein sattes Kulturtreiben, verortet im Parktheater im Großen Garten und in der Freilichtbühne Junge Garde. Wie im vergangenen Jahr haben sich Dresdner Kulturinstitutionen zusammengetan, um unter freiem Himmel loszulegen.

Kultursommer-Team in der Parkbühne (v.l.): Konzertveranstalter Rodney Aust (49), Philipp Schaller (43) von der Herkuleskeule, Katina Haubold (48) von der Humorzone, Olaf Becker (51) vom Boulevardtheater.
Kultursommer-Team in der Parkbühne (v.l.): Konzertveranstalter Rodney Aust (49), Philipp Schaller (43) von der Herkuleskeule, Katina Haubold (48) von der Humorzone, Olaf Becker (51) vom Boulevardtheater.  © Eric Münch

Aust-Konzerte, Boulevardtheater, Humorzone, Scheune, Herkuleskeule, Bärenzwinger und Musikfestspiele gestalten den Hauptteil des Programms, noch dazu schicken verschiedene Agenturen Popstars oder Comedians.

Um einige Namen zu nennen: Jörg Kachelmann (62) und Angelika Mann (72) eröffnen am 23. Juni als Kachel & Mann im Auftrag des Boulevardtheaters die Sommersaison im Parktheater (Info: parktheater-dresden.de), in der Jungen Garde (Info: junge-garde.com) tut dies am 3. Juli die österreichische Kabarettistin Lisa Eckart, geschickt von der Humorzone.

Uwe Steimle (57) kommt, Rainald Grebe (50), Olaf Schubert (53), die medlz, Jürgen von der Lippe (73), Alligatoah, Felix Lobrecht (32), Maschine & Hassbecker, Saltatio Mortis, Revolverheld, Deine Lakaien, Dr. Eckart von Hirschhausen (53) und Peter Maffay (71) gleich zweimal.

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Die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Insgesamt 55 Veranstaltungen stehen an, bis Matthias Reim (63) am 1. und 2. Oktober den Kehraus intoniert.

"Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht", sagt Konzertveranstalter Rodney Aust (49), Pächter und Betreiber der Jungen Garde. Schon einmal wurde dieser Satz gesagt, vor einem Jahr, als man - fälschlicherweise - annahm, mit Corona sei es bald vorbei.

Veranstalter fürchten keine vierte Welle

Angesichts des Impffortschritts ist die Situation in diesem Jahr wesentlich aussichtsreicher. Allen Ernstes damit rechnen, dass eine "vierte Welle" alles Leben wieder aushebelt, tun die Veranstalter nicht. Gleichwohl habe sich zum Vorjahr etwas verändert, hat der Konzertveranstalter festgestellt. Aust: "Vergangenes Jahr, nach dem ersten Lockdown, waren die Leute enthusiastischer. Wir merken, dass die Corona-Einschränkungen seither nicht spurlos an ihnen vorübergegangen sind."

Einige Einschränkungen bleiben. So besteht weiterhin Testpflicht, ebenso die Kontakterfassung, ist das Platzangebot reduziert. Weitere Infos darüber und das Line-up der Künstlerinnen und Künstler sind über die Internetseiten der Spielstätten abzurufen.

Titelfoto: Eric Münch

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