Das rockt! Radeberger Sommertheater mit einem Hauch von Camping und DDR
Radeberg - Schlager und Rock aus den 70er-Jahren, DDR-Look, Campingfeeling und die traumhafte Kulisse von Schloss Klippenstein. Fertig ist das Erfolgsrezept für das 1. Radeberger Sommertheater. "Eine neue Liebe ist ..." feierte am Donnerstag eine heiße Premierennacht im Schlossgarten - dank Kooperation von Stadt und Biertheater.
"Ich freue mich sehr, dass durch das Sommertheater viele Besucher auch das Schloss entdecken", so Schlossherrin Karina Iwe, die sich den Hit-Marathon nicht entgehen ließ.
Auf der Bühne: Thomas Böttcher und Lydia Ernst als Ehepaar Gerd und Anita, die den Sommerurlaub im Campingwagen auf Rügen verbringen.
Deren Sohn Michael (Christoph Ehrlichmann) entdeckt die Liebe zu Anja (Lisa Lotte Preißer), die Tochter des Zeltplatz-Verwalters (Guido Fuchs).
Ein unterhaltsames Stück zum Mitsingen und Mitsummen, zum Schwelgen in Erinnerungen an die eigene Jugend.
Die von Böttcher höchstpersönlich im DDR-Museum Pirna ausgesuchten Requisiten - von der Badehose bis zur Tischschleuder - sorgten immer wieder für Lacher.
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Ist das Stück eine Empfehlung wert?
Obwohl es zur Leichtigkeit des Stücks einen Kontrast setzte, begeisterte gerade die Ballade "Wie ein Fischlein unterm Eis" von Gerd Michaelis.
"Ich hatte wirklich großen Respekt vor diesem Song, dachte, ich krieg' ihn nicht hin", gesteht Ehrlichmann. Er hat ihn hin- und dafür Applaus bekommen.
Wie auch Böttcher, wenn er den Puhdys-Klassiker "Geh zu ihr" rockt - da können weder Hits von Howard Carpendale, Rex Gildo noch Jürgen Drews mithalten.
Das Stück (bis 12. Juli zu sehen, Tickets ab 33 Euro) wie auch Schloss Klippenstein (mit Eulenburg und Reitertreppe) sind eine Empfehlung wert.
Titelfoto: Foto Koch

