Ganz ohne Magie: Sarrasanis Varietézelt wird Testzentrum

Dresden - Das ist kein Trick - ab Gründonnerstag können sich Dresdner im Varietézelt von André Sarrasani (48) auf Corona testen lassen.

Wolle Förster (66, l.) und André Sarrasani (48) richten ein Corona-Testzentrum im Varietézelt ein.
Wolle Förster (66, l.) und André Sarrasani (48) richten ein Corona-Testzentrum im Varietézelt ein.  © Thomas Türpe

Auf die zauberhafte Idee, das Chapiteau zwischen Elbe Park und Hornbach in ein Testzentrum zu verwandeln, kam Sarrasani-Unterstützer Wolle Förster (66).

Seit Montag läuft die Umrüstung, am Dienstag wird das Gesundheitsamt zur Abnahme erwartet. Dann kann ab 1. April getestet werden.

"Die Tests werden vom medizinischen Dienst der hectas Sicherheitsdienste GmbH durchgeführt, die schon in Bautzen sechs Testcenter, eines in Dresden-Loschwitz und ein Testmobil betreibt", so Sarrasani.

Dresden: Hmmm, wie das prickelt! Wackerbarth feiert 190 Jahre Sekt-Tradition
Dresden Kultur & Leute Hmmm, wie das prickelt! Wackerbarth feiert 190 Jahre Sekt-Tradition

"Das Zelt würde sonst nur leer stehen, und so kann es sinnvoll zur Pandemiebekämpfung genutzt werden", erklärt Förster, der beim Ausbau hilft.

Rund 300 bis 400 Personen können sich montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr testen lassen. Dienstags und donnerstags sogar schon ab 8 Uhr. Die Hände desinfizieren sich die Testpersonen unterm Kronleuchter des Vorzeltes.

Lüftungssystem ohnehin vorhanden

Magier Sarrasani bringt die Hinweisschilder im Zelt an.
Magier Sarrasani bringt die Hinweisschilder im Zelt an.  © Thomas Türpe
Deine täglichen News aus Dresden

Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.

  • Lokale Nachrichten aus Dresden & Umgebung
  • Exklusive Hintergrundberichte
  • Jederzeit abbestellbar
Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich. Bitte bestätige die E-Mail, die wir dir gesendet haben.
Mit deiner Anmeldung stimmst du unseren Datenschutzbestimmungen zu.

Die Garderobe hat sich in die Anmeldung verwandelt. Im eigentlichen Foyer werden zwei Teststrecken aufgebaut. Maximal 15 Personen können vorm Bartresen auf das Testergebnis warten.

"Ein Lüftungssystem haben wir ohnehin eingebaut", so Sarrasani, der für einen separaten (und schlammfreien) Ausgang zehn Tonnen Schotter auf die Festwiese schütten ließ.

Titelfoto: Thomas Türpe

Mehr zum Thema Dresden Kultur & Leute: