Großzügiges Geschenk für den "Wünschewagen"

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Dresden - Danke, Sachsenlotto! Ich habe gewonnen. Kein Geld. Viel wichtiger: Ich konnte ein Versprechen einlösen, das ich dem krebskranken Dresdner Gastro-Profi Markus Pexa (55) im Marien-Hospiz gegeben habe.

TAG24-Reporterin Katrin Koch (l.) übergibt als "Sachsenlotto-Möglichmacher" einen Scheck an ASB-Wünschewagen-Koordinatorin Lea Sellnau (27).
TAG24-Reporterin Katrin Koch (l.) übergibt als "Sachsenlotto-Möglichmacher" einen Scheck an ASB-Wünschewagen-Koordinatorin Lea Sellnau (27).  © Petra Hornig

Ich werde den ASB-Wünschewagen unterstützen. Als "Sachsenlotto-Möglichmacher" durfte ich auf der Messe "Florian" eine 5000-Euro-Spende an den ASB-Wünschewagen übergeben.

Mit 23 Fahrzeugen erfüllt der Arbeiter-Samariter-Bund deutschlandweit die letzten Wünsche von sterbenskranken Menschen.

Ein Wünschewagen ist seit 2017 in Leipzig stationiert - mit einem dreiköpfigen hauptamtlichen Organisationsteam und etwa 80 Ehrenamtlern.

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"Die meisten Helfer kommen aus dem medizinischen oder Pflegebereich", weiß Projektleiter Thomas Höhne (50). "In diesem Jahr gingen schon 155 Anfragen bei uns ein, 40 Wünsche konnten wir erfüllen - immer in Rücksprache mit den behandelnden Ärzten."

Auch den Wunsch von Markus Pexa, der sich im Moritzburger Friedwald seine letzte Ruhestätte aussuchen wollte. Was Angehörige nicht leisten können, macht der ASB möglich - Markus wurde von vier Männern auf einer Trage durch den Wald bewegt.

Projektleiter Thomas Höhne (50) zeigt das Innenleben des Wünschewagens.
Projektleiter Thomas Höhne (50) zeigt das Innenleben des Wünschewagens.  © Petra Hornig
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Wünschewagen erfüllt sterbenskranken Menschen einen letzten Wunsch

Koordinatorin Lea Sellnau öffnet die Rollladentür, hinter der die medizinische Ausrüstung versteckt ist.
Koordinatorin Lea Sellnau öffnet die Rollladentür, hinter der die medizinische Ausrüstung versteckt ist.  © Petra Hornig

"Die meisten Wünsche aber sind Fahrten an die Ostsee", erzählt Höhne. "Wahrscheinlich sind es die Erinnerungen an glückliche Urlaubstage, warum viele Menschen noch einmal ans Meer wollen."

Unterwegs dahin wird viel gelacht. "Wir haben immer viel Spaß, duzen uns alle. Wer in den Wagen steigt, gehört sofort zur Familie", sagt Höhne.

Der Tod fährt nicht mit. Medizinische Geräte sind an Bord, aber versteckt. Stattdessen ist der Wagen mit Blumen, Bildschirm, Gardinen, Kuscheldecke und Bettwäsche voller Sternen ausgestattet.

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Die meisten, ausschließlich durch Spenden finanzierte Wünsche kommen von Krebspatientinnen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren.

"Aber wir fahren auch Kinder zum Konzert oder alte Menschen zu ihren Rosen in den Schrebergarten. Und ja, manchmal stirbt auch ein Patient, bevor wir seinen Wunsch erfüllen können", sagt Höhne.

Infos/Anfragen unter: wuenschewagen.de.

Titelfoto: Petra Hornig

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