Dresden - Seit einigen Wochen steht Travestie-Theater-Chefin Zora Schwarz nicht mehr auf der Bühne. Und wann sie wieder in der "Carte Blanche"-Show zu sehen sein wird, ist ungewiss.
Der Grund ist sehr traurig: Die Bühnen-Diva trauert um ihre geliebte, ältere Schwester Mirjana. Sie verstarb am 31. Januar im Alter von nur 66 Jahren im Dresdner Diakonissenkrankenhaus.
Am 3. März (12 Uhr) wird Mirjana im Tolkewitzer Urnenhain beigesetzt.
Zora hatte Mirjana nicht allein gelassen, verbrachte sieben Tage auf der Intensivstation an der Seite ihrer Schwester, bangte um ihr Leben. Es waren Tage voller Angst und Sorge.
"Mein Leben ist gerade die Hölle, weil ich fürchte, dass Mirjana es nicht schaffen könnte", sagte Zora im Januar.
Ihre Befürchtungen wurden wahr - Mirjana verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit.
Abschied endet tröstlich
"Wir waren unzertrennlich. Ich habe gewusst, dass es schwer für mich wird, wenn sie geht. Mein Herz ist gebrochen und untröstlich", so Zora.
"Ich finde einfach keine Worte für meinen Schmerz."
Ein Trost sind Zora die letzten Worte und Stunden ihrer Schwester.
"Ich hatte Angst, dass sie qualvoll ersticken würde. Aber sie ist ganz friedlich eingeschlafen, und sie hat vorher noch gesagt, dass sie mich liebt."