Blaualgen im Carolasee nachgewiesen: Ursache für Fischsterben weiter unklar

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Dresden - Während die zunächst aus Kostengründen eingeschränkte Fontäne jetzt wieder länger sprudelt und zur Belüftung des Carolasee beitragen soll, verkündete das Schlösserland Sachsen nun neue Ergebnisse.

Im Wasser des Carolateichs, wo mehrere tote Fische gefunden wurden, wurden Blaualgen nachgewiesen.
Im Wasser des Carolateichs, wo mehrere tote Fische gefunden wurden, wurden Blaualgen nachgewiesen.  © Holm Helis

"Im Wasser wurden Cyanobakterien/Blaualgen nachgewiesen. Diese befinden sich in einem Entwicklungsstadium, in dem sie kaum Toxine freisetzen", teilt eine Sprecherin mit.

"Die Ursache des Fischsterbens ist daher nach wie vor unklar."

Das Labor führe nun weitere komplexe Tests durch, deren Ergebnisse Anfang nächster Woche erwartet werden.

Die Fontäne im Carolateich sprudelt wieder länger und soll die Wasserqualität positiv beeinflussen, indem der Sauerstoff auch in tiefere Schichten verteilt wird.
Die Fontäne im Carolateich sprudelt wieder länger und soll die Wasserqualität positiv beeinflussen, indem der Sauerstoff auch in tiefere Schichten verteilt wird.  © Holm Helis
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Seit vergangenen Donnerstag waren am See Dutzende Brassen (gehören zu den Karpfenfischen) verendet, den Höhepunkt hatte das Fischsterben am Sonntag und Montag erreicht.

Titelfoto: Holm Helis

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