Die Stadt wird größer: Neue Wohnungen in der Johannstadt!

Dresden - Dresden wächst! Neue Wohnungen werden dringend benötigt, auch für künftige Bewohner, die im Zuge des Ausbaus der Chip-Industrie im Norden kommen. Vonovia eröffnete jetzt das Johannquartier mit 195 Wohnungen. Und trotz Baukrise laufen auch erste Neubau-Projekte der Wohnungsgenossenschaften wieder an.

Vonovia-Regionalleiter Alexander Wuttke (43).
Vonovia-Regionalleiter Alexander Wuttke (43).  © Steffen Füssel

Vonovia übernahm das ab 2020 vom Projektentwickler Quarterback gebaute Quartier an der Hans-Grundig-Straße (Johannstadt), investierte rund 60 Millionen Euro.

Im Frühjahr wurde das mehrgliederige Gebäude (7 Stockwerke, Fahrstuhl) mit Klinker-Fassaden fertig, erste Mieter sind bereits eingezogen, schon fast alle der 195 Wohnungen (1- bis 3-Raum, Echtholzparkett, Fußbodenheizung, Balkon oder Terrasse) vergeben.

"Die Durchschnittsmiete liegt bei 12,50 Euro pro Quadratmeter, also absolut im Marktumfeld", sagt Vonovia-Regionalleiter Alexander Wuttke (43). Die Tiefgarage bietet 121 Plätze, es gibt überdachte Plätze für rund 330 Räder, zwei Car-Sharing-Plätze ("Teilauto"), Dachflächen werden begrünt.

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Händler für die drei Gewerbeflächen werden noch gesucht.

195 Mietwohnungen: Das neue Johannquartier zwischen Dürer- und Holbeinstraße in der Johannstadt mit Blickrichtung Innenstadt.
195 Mietwohnungen: Das neue Johannquartier zwischen Dürer- und Holbeinstraße in der Johannstadt mit Blickrichtung Innenstadt.  © Steffen Füssel

Dresden: Auch bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft geht es voran

Neubau trotz Baukrise: Seit März wächst nahe der Südhöhe das Genossenschafts-Projekt.
Neubau trotz Baukrise: Seit März wächst nahe der Südhöhe das Genossenschafts-Projekt.  © Steffen Füssel

Nach jahrelangen Planungen sollte eigentlich schon 2022 ein Neubauprojekt der Wohnungsgenossenschaft "Glückauf" an der Döbraer Straße (Kleinpestitz) nahe der Südhöhe starten.

Doch wegen der Baukrise ließ sich das Projekt nicht umsetzen. Nun wurde der Grundstein gelegt für ein Mehrgenerationenhaus in Riegel-Form (sechs Stockwerke, Fahrstuhl) mit 49 Wohnungen (1- bis 5-Raum, Fußbodenheizung, Außenrolläden) und Tiefgarage. Geplant sind auch PV-Module. Die Kosten betragen rund 15 Millionen Euro, bis Ende 2025 soll alles fertig sein.

Und auch bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft "Wohnen in Dresden" (WiD) geht es voran. Nachdem der Stadtrat einen Zuschuss in Höhe von 1,7 Millionen Euro bewilligte, fiel der Startschuss für zwei Neubauprojekte.

So soll das Mehrgenerationenhaus (besteht aus zwei sechsgeschossigen Haupthäusern) an der Döbraer Straße (Kleinpestiz) Ende 2025 aussehen.
So soll das Mehrgenerationenhaus (besteht aus zwei sechsgeschossigen Haupthäusern) an der Döbraer Straße (Kleinpestiz) Ende 2025 aussehen.  © Wohnungsgenossenschaft "Glückauf"

An der Schönaer Straße (Großzschachwitz) sind 28 Wohnungen geplant, an der Braunsdorfer Straße (Löbtau) 26 Wohnungen. In zwei Jahren sollen sie fertig werden.

Titelfoto: Fotomontage: Steffen Füssel

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