Dresdner Feuerwehrmann erfindet Espresso mit Rauchnote
Dresden - Die Arbeit als Feuerwehrmann ist kein Zuckerschlecken. 24-Stunden-Dienste, Rufbereitschaft, Gefahren ... Um auf der Arbeit fit zu bleiben, trinkt Bernd Ültzhöfer (37) so viel Espresso, dass er jetzt eine eigene Kollektion herausgebracht hat.
Eigentlich kommt Ültzhöfer aus Berlin, doch sein Espresso wird in Dresden geröstet.
"Auf der Arbeit wurde ich schon geneckt, weil ich so viel Espresso trinke. Da dachte ich: Warum bringe ich nicht eine eigene Mischung auf den Markt?", erklärt der Berufsfeuerwehrmann, der unter dem Namen "firecross_" auch Influencer auf Instagram ist.
In der Rösterei "Kaffeekraftwerk" in Striesen fand er die richtigen Partner. Geschäftsführerin Ines Kreher (59) war sofort begeistert von der Idee eines Feuerwehr-Espressos.
"Feuerwehr und Rettungsdienst werden viel zu wenig wertgeschätzt", sagt sie. Der neue "Firepresso_" ist also auch eine Hommage.
Und wie schmeckt das (online erhältliche) Endprodukt? Angeboten werden drei Sorten - noch einigermaßen mild schmeckt "Brand 1", etwas kräftiger "Brand 3" und besonders kräftig "Brand 6".
Die Verpackung wirbt sogar mit einer "rauchigen" Note, in jedem Fall sollen die Bohnen wach machen. "Genau das Richtige für Mitarbeiter im Blaulichtmilieu oder eben alle, die richtig on fire sein wollen", wirbt Ültzhöfer.
Titelfoto: Bildmontage: Thomas Türpe (2)
