Dresdner Unternehmer startet jetzt mit Künstlicher Intelligenz durch
Dresden - Na, nutzt Ihr bei der Arbeit schon regelmäßig eine Künstliche Intelligenz? Immer mehr Unternehmen setzen auf den digitalen Trend-Helfer, bei dem es aber viele offene Fragen gibt. Das hat auch Benjamin Uth (37) erkannt und sich kurzerhand selbstständig gemacht. Jetzt startet der Wahl-Dresdner mit KI durch.
Die Idee ist einfach: Zahlreiche Firmen würden die KI gern sinnvoll nutzen, wissen aber nicht wie. Da kommt sein Start-Up "Legal Ease" ins Spiel.
Der gebürtige Oberlausitzer hat sich darauf spezialisiert, Arbeitsprozesse mit dem Hype-Tool nachhaltig und vor allem rechtssicher zu optimieren.
"Der Gedanke kam mir, als ich noch in einer Kanzlei gearbeitet habe", erklärt der studierte Jurist. "Dort sollte ich mich um die Verbesserung der Prozesse kümmern, allerdings zunächst noch ohne KI. Ich habe aber gemerkt, was für ein riesiger Bedarf da besteht."
Vor drei, vier Jahren war die Künstliche Intelligenz dann plötzlich in aller Munde. "Als ich mitbekommen habe, was mit KI möglich ist, wusste ich sofort, dass man mit dem Thema arbeiten muss."
Anfang 2025 wagte der 37-Jährige daher den Schritt in die Selbstständigkeit: "Natürlich hatte ich am Anfang super viel Angst, weil das ganz viele neue Sachen mit sich bringt", gibt Benjamin zu.
Benjamin Uth nutzt den KI-Trend
Doch auch ein holpriger Start hält den Gründer nicht auf. Erst bot er seinen Service nur Anwälten und Kanzleien an, inzwischen entfaltet sich aber das große Potenzial der neuen Technologie.
"Ich habe gemerkt, dass das Interesse außerhalb meiner Zielgruppe an KI-Lösungen enorm ist", so der Sachse. "Jetzt habe ich auch Kunden, die außerhalb der Rechtsbranche liegen. Ich habe ein Team von Entwicklern, die technisch alles umsetzen können, und ich will 'Legal Ease' auch weiter öffnen."
Das Konzept hat Erfolg und vor allem im Hinblick auf die rechtliche Absicherung noch kaum Konkurrenz. Firmen aus der ganzen Bundesrepublik, Österreich und der Schweiz wenden sich hilfesuchend an den Dresdner.
"Seitdem KI nicht mehr nur für Grußkarten genutzt wird, wird die Sichtbarkeit natürlich immer größer. Das hilft mir", so Benjamin.
Titelfoto: Eric Münch

