DVB-Streik stellt Dynamo-Fans vor große Probleme

Dresden - Freitag will ver.di wieder streiken und den DVB-Nahverkehr lahmlegen – ausgerechnet, wenn Dynamo spielt. Zehntausende Fans kommen nicht mehr mit Bus und Straßenbahn zum Stadion. Dabei haben sie dafür bezahlt.

Unter erschwerten Bedingungen: Am Freitag strömen wieder Zehntausende Dynamo-Fans ins Stadion. (Archivfoto)  © picture alliance/dpa

Normalerweise sind DVB-Linien proppenvoll, wenn Dynamo Dresden im Rudolf-Harbig-Stadion spielt. Im Ticketpreis sind Hin- und Rückfahrt zum Stadion enthalten. Nützt bloß nichts am Streiktag!

TZ-Fraktions-Chef Holger Zastrow (57, Team Zastrow) erwartet ein Verkehrschaos, fordert Gegenmaßnahmen: "Die Verkehrsbetriebe bekommen Millionen von der Stadt. Die dürfen die Bürger nicht einfach mit den Streikfolgen alleinlassen", schimpft er.

DVB-Sprecher Falk Lösch (60) betont, wenig ausrichten zu können. "Unsere Subunternehmer werden ihre Leistungen fahren. Diese haben keine Fahrer und Fahrzeuge übrig, um zusätzlich auch den DVB-Busverkehr zu übernehmen." Dasselbe gelte für die Straßenbahn.

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Käufer eines Dynamo-Tickets könnten stattdessen mit Regionalzügen, den regionalen Buslinien oder S-Bahnen fahren.

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Stadtrat Holger Zastrow (57, TZ) ist verärgert.  © Eric Münch

Dynamo-Sprecher Christoph Antal (31) erwartet, dass Fans am Freitag "mehr Anreisezeit" einplanen müssen. Trotz Streiks sollen sie "von einer direkten Pkw-Anreise bis unmittelbar zum Stadion" absehen, denn rund ums Stadion gibt es kaum Parkplätze. Da ist Fan-Frust wohl vorprogrammiert ...

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