Ausgerechnet Zastrow fordert ordentlich markierten Radweg

Dresden - Team Zastrow (TZ) fordert ein Ende des Warnbaken-Waldes im Umfeld der eingestürzten Carolabrücke. Darüber freut sich jetzt auch Dresdens Radlerlobby ADFC.

Weg mit den Warnbaken: TZ-Fraktionschef Holger Zastrow (56) fordert Radweg-Markierungen an der Albertstraße.
Weg mit den Warnbaken: TZ-Fraktionschef Holger Zastrow (56) fordert Radweg-Markierungen an der Albertstraße.  © Petra Hornig

Mit Blick etwa auf die provisorisch eingerichtete Rad-Umleitungsstrecke über Albert- und Köpckestraße hatte TZ-Fraktions-Chef Holger Zastrow (56) gefordert, anstatt der Warnbaken dort Radspuren zu markieren.

Das sehe schöner aus, sei verkehrssicherer und koste die Stadt kein Geld fürs kostenpflichtige Ausleihen Dutzender Verkehrszeichen - gegebenenfalls mehrere Jahre lang.

"Dauerhafte Lösungen sind besser als jahrelange Zwischenzustände", begrüßt ADFC-Vorstandsmitglied Nils Larsen (40) die unverhoffte "Schützenhilfe". "Wir freuen uns, dass hier der politische Wunsch nach dauerhaften Radwegen formuliert wird." Der Ansatz solle nun weitergedacht werden.

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Entscheidend sei eine komfortable und sichere Anbindung für alle Personengruppen und Fahrradtypen - sowohl östlich in Richtung Wigardstraße und Albertstraße als auch westlich zur Augustusbrücke und zum Elberadweg.

Ertüchtigung von bestehender Radler-Umleitungsstrecke soll sich positiv auf Hauptstraße auswirken

Freut sich über unverhoffte "Schützenhilfe": Nils Larsen (40) vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) in Dresden.
Freut sich über unverhoffte "Schützenhilfe": Nils Larsen (40) vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) in Dresden.  © Thomas Türpe

"Wenn man den kleinen Finger reicht ...", reagiert jetzt wiederum Zastrow mit einem Schmunzeln auf den ADFC.

Es gehe ihm allerdings nicht um die Einrichtung eines dauerhaften Radwegs, sondern um eine bessere Regelung, bis die neue Carolabrücke eröffnet werde.

Das werde die Verkehrsströme ohnehin neu ordnen.

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Ertüchtige man die bestehende Radler-Umleitungsstrecke, setze man zudem Anreize, Radfahrer von der Hauptstraße wegzubekommen, wo es regelmäßig zu Konflikten mit Passanten komme.

Titelfoto: Petra Hornig

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