Erste Vorbereitungen fürs Fahrradparkhaus: Bahnhofsvorplatz wird geräumt

Dresden - Das Fahrradparkhaus mit 800 Stellplätzen am Neustädter Bahnhof kommt – aber erst im Spätsommer. Für Autofahrer wird es trotzdem schon ernst: Am Montag starten Umbauten auf dem Schlesischen Platz, sechs Wochen lang bleibt er für Autos gesperrt.

Alles voller Räder: So chaotisch sah es Dienstagnachmittag vor dem Bahnhof aus.  © Ove Landgraf

Bis Ende Mai wird das künftige Baufeld vorbereitet. Stellplätze, Verkehrsinseln, Fahrwege, Entwässerung und Beleuchtung müssen "angepasst" werden (Kosten: 200.000 Euro), erklärt das Rathaus. Bushaltestellen werden verlegt, Fußgänger am Platz vorbeigeführt.

Voriges Jahr stimmte der Stadtrat für den Bau des Fahrradparkhauses, denn am Verkehrsknotenpunkt in der Neustadt stehen Stahlrösser seit Jahren dicht gedrängt.

Aktuell gibt es 228 Stellplätze, 800 sollen es werden. "Besonders gefragt sind sichere und wettergeschützte Abstellmöglichkeiten, weil die Fahrräder auch aufgrund des wachsenden Anteils an E-Bikes wertvoller sind", schreibt die Stadt.

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Der Baustart für das Neustädter Fahrradparkhaus verzögert sich.  © KNERER UND LANG Architekten GmbH

Wermutstropfen für Radler: Der Baubeginn verschiebt sich weiter nach hinten. Ursprünglich sollte Juli 2025 Baustart sein, dann Juni 2026 – nun ist vom "Spätsommer" die Rede. Kosten für das Bauvorhaben: 3,8 Millionen Euro, davon stammen 2,4 Millionen Euro aus einem Bundesfördertopf.

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