Geht doch! Außerhalb Dresdens werden die Schwäne geschützt

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Bischofswerda/Dresden - Tierquäler stören die Schwäne an den Kiesseen in Leuben seit Jahren beim Brüten. Tierschützer fordern eine Absperrung, doch die Stadtverwaltung winkt ab. Anderswo ist so etwas hingegen möglich.

Ein Bauzaun um das Nest: Was sich Tierschützer in Dresden vergeblich wünschen, ist am Horkaer Teich in Bischofswerda möglich.
Ein Bauzaun um das Nest: Was sich Tierschützer in Dresden vergeblich wünschen, ist am Horkaer Teich in Bischofswerda möglich.  © Ove Landgraf

Auch diesen Sommer hatten Unbekannte wieder Grillreste und Unrat neben dem Nest am Kiessee abgelegt. Tierschützer versuchten vergangene Woche, das Nest mit Flatterband abzuschirmen, was bereits wieder zerstört wurde.

Aus dem Geschäftsbereich der Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (60, Grüne) heißt es: "Im Bereich der Kiesgrube Leuben ist das Störpotenzial insgesamt sehr hoch. Eine Absperrung für ein Schwanenpaar würde das Problem daher nicht lösen."

Am Horkaer Teich in Bischofswerda funktioniert das hingegen.

Dank der Absperrung kann das Schiebocker Schwanenpaar in Ruhe brüten.
Dank der Absperrung kann das Schiebocker Schwanenpaar in Ruhe brüten.  © Ove Landgraf
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"Unser Bauhof hat nach Rücksprache mit der Naturschutzbehörde jetzt das Schwanennest mit Bauzäunen gegen zu neugierige Zweibeiner geschützt. Die Schwäne können jetzt in Ruhe brüten", teilt die Gemeinde dazu mit.

Unterdessen versuchen die Leubener Schwäne nun zum dritten Mal, ein Nest aufzubauen.

Titelfoto: Bildmontage: Ove Landgraf

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