Huschhalle im Ausnahmezustand: Nach 15 Jahren kommt endlich ein neuer Song!

Dresden - Am Sonntag wird Ausnahmezustand an der Huschhalle herrschen. Denn gut 15 Jahre nach der Veröffentlichung des legendären Hits über Dresdens süffigsten Chantré-Tempel an der Tharandter Straße kommt tatsächlich ein neuer Song! TAG24 durfte vorab exklusiv reinhören. Und verrät, wie Du beim Videodreh dabei sein kannst.

Rapper Alexander Zacharias (38), alias "Zander", bringt gemeinsam mit den Jungs von "SVS" am Sonntag eine neue Huschhallen-Hymne raus. Die Vorfreude ist riesig.
Rapper Alexander Zacharias (38), alias "Zander", bringt gemeinsam mit den Jungs von "SVS" am Sonntag eine neue Huschhallen-Hymne raus. Die Vorfreude ist riesig.  © Eric Münch

Im gemütlichen Hinterzimmer der Huschhalle am Dreikaiserhof zückt Rapper Alexander Zacharias (38), Künstlername "Zander", am Mittwochvormittag sein Handy. Noch ein Klick, dann ertönt mit "Huschhalle 2" zum ersten Mal der "große Bruder" der Sauf-Hymne von "Tollwut Entertainment" (TWE) aus dem Jahr 2012.

"Damals waren wir jung und brauchten das Geld", lacht der heute 38-Jährige. Als "ordentliche Kneipenterroristen" trafen sich die drei von TWE damals nicht nur in der Neustadt zum kollektiven Biergenuss. "An einem Morgen nach der BRN kam uns die Idee zum Song, in einer Stunde war der Beat gebaut. Der Rest ist Geschichte."

Seit 2018 ist auch TWE Geschichte. Doch mit "Fölle" und "Saft" hat Zander zwei neue Künstler an seiner Seite gefunden, die mit ihrem Label "Scheiße Verkauft Sich" (SVS) die Poesie der Huschhalle neu aufleben lassen wollen.

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Wieder eine "Schnapsidee", sagt Zander. Doch der Druck war diesmal immens. Immerhin wurde das erste Meisterwerk plattformübergreifend inzwischen über 1,3 Millionen Mal gestreamt.

Plötzlich senkt sich Zanders Zeigefinger auf den Touchscreen seines Mobiltelefons. Eine Audiodatei ploppt auf, Herzen pochen lautstark. Vorhang auf für "Huschhalle 2": "Saufen wollen wir, Schnaps und kühles Bier. Also aaaauf in die Huschhalle …Huschhalle!"

Die Huschhalle an der Tharandter Straße: Keine Kneipe verdient es mehr, mit einem eignen Song gewürdigt zu werden.
Die Huschhalle an der Tharandter Straße: Keine Kneipe verdient es mehr, mit einem eignen Song gewürdigt zu werden.  © Eric Münch
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Neue Huschhallen-Hymne: Hier verrät Rapper "Zander", wie es dazu gekommen ist

"Komm Mädchen, komm …" - großer Flashmob an Huschhalle in Dresden geplant

Hier in der "Husch" kann man sich ausleben. Und hast du Geld dabei, dann kannst du ausgeben.
Hier in der "Husch" kann man sich ausleben. Und hast du Geld dabei, dann kannst du ausgeben.  © Eric Münch

Bierdurst steigt auf in kaffeegegerbten Kehlen, die die Neuauflage an diesem Morgen hören dürfen. Der Beat, Nostalgie pur, ist angelehnt an den originalen Huschhallen-Song. Neue Elemente erinnern eher an Euro Dance Music der 90er statt plumper Autotune-Beats der 2020er.

Dazu Zeilen, die das Trommelfell beglücken. Zander, im echten Leben "Cruise Manager" von Flusskreuzfahrten, erklärt das Motto des Hits: "Das Niveau sinkt, die Stimmung steigt, geil!" Textpassagen, wie "Ist er dir zu klein, sind die Haare zu lang" oder "Die Sonne geht auf, ich gehe unter. Meine Freunde nennen mich das Blaue Wunder", zeigen, was er damit meint.

Während die bekannte Zeile "Komm Mädchen, komm in die Huschhalle!" wieder mit dabei ist, wird in "Huschhalle 2" leider nicht mehr so lange Chantré konsumiert, "bis sich keiner mehr bewegt". Dafür gibt es eine Menge frischen Wind, etwa: "Wir kennen keinen Halt, versaufen das Gehalt".

Am Sonntag ist an der Huschhalle ein riesiger Flashmob geplant. Um 14 Uhr soll es losgehen.
Am Sonntag ist an der Huschhalle ein riesiger Flashmob geplant. Um 14 Uhr soll es losgehen.  © Eric Münch

Wer sich den neuen Ohrwurm live gönnen will, muss diesen Sonntag (8. März) an die Huschhalle. Das dazugehörige Musikvideo soll dort, schräg gegenüber der Haltestelle Tharandter Straße, ab 14 Uhr gedreht werden. "Ich träume von einem Flashmob", strahlt Zander.

Anschließend soll der Song am Sonntagabend (18 Uhr) auf allen bekannten Plattformen auch online abrufbar sein. Zur Einstimmung kann sich auf YouTube natürlich die bisherige Huschhallen-Hymne reingezogen werden.

Titelfoto: Bildmontage: Eric Münch

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