"Die Huschhalle lebt": Dresdner Kneipe hat neue Eigentümer!

Dresden - In Dresden kann auch weiterhin so lange Chantré getrunken werden, bis sich keiner mehr bewegt.

Die "Huschhalle": Dresdens legendärste Kneipe hat neue Eigentümer. (Archivbild)
Die "Huschhalle": Dresdens legendärste Kneipe hat neue Eigentümer. (Archivbild)  © Eric Münch

Die legendäre Kneipe "Huschhalle" hat seit dem 1. Oktober neue Eigentümer, wie der zuständige Immobilienmakler Benjamin Franke am Dienstag gegenüber TAG24 erklärte.

Mitte des Jahres wurde das Objekt für saftige 600.000 Euro auf "Kleinanzeigen" zum Verkauf angeboten.

Angesichts der Strahlkraft der Kneipe, für die die Musiker von "Tollwut Entertainment" einst eine Lobeshymne mit Ohrwurm-Garantie verfasst hatten, noch weit unter dem eigentlichen Wert.

Dresden: Habt Ihr 15 Minuten Zeit? Beim Verkehr der Zukunft kann jeder mitreden
Dresden Lokal Habt Ihr 15 Minuten Zeit? Beim Verkehr der Zukunft kann jeder mitreden

Während die neuen Eigentümer um Diskretion gebeten haben, konnte Franke freudig verkünden, dass sich Besucher nicht nur darauf freuen können, in der "Husch" weiterhin ihre Synapsen zu verbrennen, sondern auch auf einige Umbaumaßnahmen.

So wurden etwa jene Toiletten "komplett erneuert", auf denen einst ein Mann zu Tode geprügelt worden war. Ein neuer Treppenabgang sowie weitere Umgestaltungen im Interieur des Chantré-Tempels runden den Ort ab, "an dem sogar am Montagmorgen noch was geht" - nur dass dann eben keiner mehr steht.

Deine täglichen News aus Dresden

Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.

  • Lokale Nachrichten aus Dresden & Umgebung
  • Exklusive Hintergrundberichte
  • Jederzeit abbestellbar
Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich. Bitte bestätige die E-Mail, die wir dir gesendet haben.
Mit deiner Anmeldung stimmst du unseren Datenschutzbestimmungen zu.

Nachdem der bisherige Inhaber Falk Rohde die "Huschhalle" aus Altersgründen abgegeben hatte und etliche Schlägereien und Polizeieinsätze die Kneipe in der Vergangenheit heimsuchten, kommt man letztlich nicht darum zu sagen: "Die Huschhalle lebt!"

Titelfoto: Eric Münch

Mehr zum Thema Dresden Lokal: