Dresden - Zuletzt war der Volkspark Briesnitz in den Schlagzeilen, weil das Rathaus mit einer Umbenennung liebäugelte. Das ist längst vom Tisch, doch es gibt neuen Ärger um die marode Anlage.
Noch ist der Park heruntergekommen, über kurz oder lang soll er wieder erblühen. Der Stadtrat beschloss im Dezember 2024 sogar, dort Dresdens erste "Outdoor-Arbeitsplätze" - mit Steckdosen und WLAN - und Toilettenhäuschen einzurichten.
"Dresden wäre da wirklich mal fortschrittlich gewesen", findet Stadtrat Patrick Probst (55, FDP).
Jetzt steht fest: Weder Arbeitsplätze noch Toiletten (Gesamtkosten: 150.000 Euro) werden Realität. Laut Rathaus fehlt dafür das Geld, weil der Stadtrat für den Abriss der alten tjg-Werkstatt gestimmt hat.
Für die von der Verwaltung bevorzugte Sanierung hätte es Fördermittel gegeben, die auch in Toiletten und Arbeitsplätze fließen sollten.
Nun können Tische und Bänke "ausschließlich ohne weitere Ausstattung bereitgestellt werden", meint die Stadt.
Stadtrat Probst zweifelt: "Ob die Kosten für Abriss und Planungsleistungen im Rahmen geblieben sind?"Auf TAG24-Nachfrage teilt das Rathaus mit: 270.000 Euro kostet der Abriss, 170.000 Euro die Park-Planung.
Insgesamt stehen eine Million Euro (davon 300.000 Eigenmittel) für die Verschönerung des Areals zur Verfügung. Zu wenig für ein paar Steckdosen, Internet und Klo ...