Dresden - Während die Kurden-Demonstration in Dortmund von Ausschreitungen überschattet wurde, verlief in Dresden alles friedlich.
Nach Angaben der Veranstalter hatten sich am Dienstagabend rund 500 Menschen am Neustädter Markt versammelt, um anlässlich der jüngsten Auseinandersetzungen in Syrien für den Schutz von Minderheiten zu demonstrieren.
"Im Mittelpunkt der Kundgebung stand die Sorge der kurdischen Bevölkerung und anderer Minderheiten vor der Rache islamistischer Milizen, die nach Berichten im Verbund mit Kräften der Zentralregierung und mit türkei-nahen Verbänden agieren", teilte die "Initiative für Frieden in Kurdistan" mit.
Ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden erklärte gegenüber TAG24 am Mittwochmorgen, dass die Versammlung störungsfrei vonstattenging.
Bundesweit fanden am Dienstag ähnliche Demonstrationen statt, die teils weniger friedlich als in der sächsischen Landeshauptstadt abliefen. In Dortmund etwa kam es zu Ausschreitungen und Randale. Sieben Beamte wurden durch Böller verletzt. In Stuttgart flogen Flaschen und Pyrotechnik auf die Einsatzkräfte.
Für Mittwoch haben die Veranstalter bereits weitere Aktionen in Dresden angekündigt. Am Wiener Platz werden unter dem Motto "Solidarität mit syrischen Kurdistan!" rund 100 Teilnehmer erwartet.