Keine Zebrastreifen, aber: So soll mehr Sicherheit am S-Bahnhof Pieschen entstehen

Dresden - Seit 2017 fordern Bürger mehr Verkehrssicherheit am S-Bahnhof Pieschen. 2021 kündigte die Verwaltung an, am Leisniger Platz Mittelinseln errichten zu wollen. Nun soll es endlich losgehen.

Mehrere Buslinien und rund 9000 Autos täglich: Der Leisniger Platz am S-Bahnhof Pieschen soll zwei Mittelinseln erhalten.  © Holm Helis

Die Querungshilfen sollten im Zuge des Haltestellen-Umbaus errichtet werden, doch der war wiederholt verschoben worden. Am Montag beginnt nun der barrierefreie Ausbau.

"Außerdem werden vor Ort zwei Querungsstellen hergestellt und Verbesserungen für den Radverkehr geschaffen", teilt eine Stadtsprecherin mit.

Geplant seien Abbruch-, Asphalt- und Pflasterarbeiten, der Neubau der Straßenabläufe sowie Arbeiten für die Fundamente der Fahrgastunterstände sowie Ausrüstung der Haltestelle mit digitalen Fahrgastinformationen. Auch sollen Fernmeldekabel umverlegt und Bäume gepflanzt werden.

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Die Gesamtkosten betragen rund 670.000 Euro, Ende Mai soll alles fertig sein.

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SPD-Stadtrat Stefan Engel kritisiert "Schneckentempo"

Projekt seit Jahren überfällig: SPD-Stadtrat Stefan Engel (33) kritisiert das "Schneckentempo" der Verwaltung.  © Thomas Türpe

Während der Bauzeit sind Fahrbahn und Fußweg halbseitig gesperrt, der Zugang zu den Bahnsteigen bleibt bestehen.

"Diese Stelle ist der Bevölkerung in Pieschen seit vielen Jahren ein Dorn im Auge. Ursprünglich war der Baustart schon mal im Jahr 2022 vorgesehen", kritisiert SPD-Stadtrat Stefan Engel (33) "das Schneckentempo".

"Eine Lösung mit Zebrastreifen hätte mir besser gefallen, aber angeblich lassen das die Regelwerke der Verwaltung nicht zu."

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Das Rathaus teilte mit, die Mittelinseln im Rahmen der vom Stadtrat beschlossenen Fußverkehrsstrategie umzusetzen.

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