Mopla macht den Taxis Konkurrenz

Dresden - Was Uber bislang nicht geschafft hat, ist einem Start-up aus Bayern gelungen: So bietet das Software-Unternehmen Mopla über seine gleichnamige Mobilitätsplattform und Smartphone-App seit einigen Wochen Fahrten in Dresden an, arbeitet dafür mit örtlichen Mietwagen-Unternehmen zusammen.

Betriebssitz an der Wiener Straße: Auch Mercedes Werner (66) fährt im Mercedes-Transporter für den neuen Fahrdienst-Vermittler Mopla.
Betriebssitz an der Wiener Straße: Auch Mercedes Werner (66) fährt im Mercedes-Transporter für den neuen Fahrdienst-Vermittler Mopla.  © Steffen Füssel

Das 2022 in Laugna (nahe Augsburg) gegründete Unternehmen will die Mobilität insbesondere im ländlichen Raum verbessern.

Dafür wurde die App Mopla entwickelt, über die Nutzer ihren Standort und das Fahrtziel eingeben können. Ein Wagen mit Fahrer holt den Kunden dann ab. Mopla arbeitet dafür mit örtlichen Mietwagen-Unternehmen zusammen. Dadurch sind Festpreise möglich, die vorher in der App angezeigt und digital bezahlt (etwa mit PayPal) werden können.

Die Strecke etwa vom Haus der Presse zum Flughafen (rund 17 Minuten) würde gemäß App gut 17 Euro kosten.

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Laut Mopla-Sprecher Richard Schmidt (23) sei man seit September in Dresden aktiv, ebenso in Leipzig. Chemnitz soll künftig folgen. Insgesamt wird die Plattform nach Angaben der Firma in zehn Regionen genutzt, täglich mit 160 Fahrzeugen disponiert.

Vom Haus der Presse zum Flughafen: Über die Mopla-App können Kunden ihre Fahrten buchen, sehen vorab den Preis.
Vom Haus der Presse zum Flughafen: Über die Mopla-App können Kunden ihre Fahrten buchen, sehen vorab den Preis.  © Screenshot/TAG24

Ein Ausbau der Flotte sei laut Sprecher geplant. So wolle man auch mit Taxi-Unternehmen kooperieren.

Aktuell ist das Angebot in Dresden unter der Woche noch zeitlich beschränkt (8-21 Uhr), um Wartezeiten für Kunden gering zu halten. Auch das soll zeitnah erweitert werden.

Titelfoto: Steffen Füssel

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