Nach 25 Jahren wieder in Deutschland: Riesige Pride-Parade kommt nach Dresden!

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Dresden - 2029 wird Dresden bunter, lauter und weltoffener denn je: Am Samstag hat der CSD Dresden e.V. den Zuschlag für die EuroPride bekommen! Das verkündeten die Mitgliedsorganisationen der European Pride Organisers Association (EPOA) bei ihrer Jahreshauptversammlung in Magdeburg.

Am Samstag wurde die Entscheidung verkündet: Die EuroPride kommt nach Dresden.
Am Samstag wurde die Entscheidung verkündet: Die EuroPride kommt nach Dresden.  © Phil Grafe, CSD Dresden e.V.

Es ist die erste EuroPride auf deutschem Boden, seit sie unter dem Motto "Love breaks barriers" (Liebe bricht Grenzen) 2004 in Hamburg stattgefunden hatte.

In der sächsischen Landeshauptstadt soll in knapp drei Jahren das Motto "Turn Walls into Bridges" (Verwandelt Wände in Brücken) für ausgelassene Stimmung sorgen und "queere Menschen, Pride-Organisationen und Verbündete aus ganz Europa" zusammenbringen, wie es in einer Mitteilung des CSD Dresden hieß.

Die EuroPride findet seit 1992 statt und zählt zu den wichtigsten LGBTQ-Events in Europa. Vor Hamburg und Dresden war sie hierzulande bereits in Berlin (1993) und Köln (2002) zu Gast.

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"Wir holen die EuroPride nach Dresden! Hinter diesem einen Satz liegen unglaublich viel Arbeit, Mut und Vertrauen", erklärte Ronald Zenker, Vorstandssprecher des CSD Dresden e.V. und Gesamtleiter der EuroPride-Bewerbung, am Samstag.

"Das ist für uns mehr als der Zuschlag für ein großes Event. Es ist ein Auftrag. Wir wollen zeigen, was möglich ist, wenn eine Community nicht nur Mauern beschreibt, sondern Brücken baut. Zwischen Ost und West. Zwischen unterschiedlichen Erfahrungen. Zwischen Dresden und Europa."

Dresden freut sich auf EuroPride: "Riesige Chance für unsere Stadt"

Beim CSD feierten dieses Jahr wieder unzählige Menschen in Dresden.
Beim CSD feierten dieses Jahr wieder unzählige Menschen in Dresden.  © Thomas Türpe

Von besonderer Bedeutung für Zenker: dass solch ein Event nach Ostdeutschland kommt! "Unser Dank gilt allen, die an diese Bewerbung geglaubt und sie unterstützt haben. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Und wir freuen uns darauf."

Patrick Orth, der Präsident der EPOA, betonte: "Es geht darum, an der Seite der queeren Communitys in Dresden und ganz Sachsen zu stehen, ihre Arbeit zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass ihre Stimmen gehört werden." Wenn Aktivisten vom ganzen Kontinent nach Dresden kommen, würde die Chance steigen, politischen Druck aufzubauen.

Zur EuroPride gehören ähnlich wie beim CSD neben einem großen Demo-Zug politische und kulturelle Veranstaltungen. Außerdem wird es internationale Formate zu Menschenrechten und Vernetzung geben.

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"Die EuroPride 2029 ist eine riesige Chance für unsere Stadt. Dresden wird Menschen aus ganz Europa willkommen heißen und zeigen, wie vielfältig, offen und lebendig unsere Stadt ist", freute sich auch die Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH Corinne Miseer. Man werde die EuroPride aktiv unterstützen und "gemeinsam mit den Organisator*innen zu einem unvergesslichen Ereignis machen".

Titelfoto: Montage: Phil Grafe, CSD Dresden, Thomas Türpe e.V.

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