OB Hilbert empfängt seine Olympischen Silberschätze: "Völlig verrückt, Eiskanal kopfüber runterzufahren"

Dresden - Die Treppen im Dresdner Stadtforum waren am Freitag rappelvoll. Auf einem Tisch lag das Heiligste der Landeshauptstadt: das Goldene Buch. Und unter Applaus liefen die Olympia-Helden der Stadt die Treppen runter: Die Skeletoni Susanne Kreher (27) und Axel Jungk (34).

Susanne Kreher (27, l.) und Axel Jungk (34, M.) trugen sich unter den Augen von Dresdens OB Dirk Hilbert (54) ins Goldene Buch ein.
Susanne Kreher (27, l.) und Axel Jungk (34, M.) trugen sich unter den Augen von Dresdens OB Dirk Hilbert (54) ins Goldene Buch ein.  © Matthias Rietschel

"Früher kamen die Schätze aus dem Silberbergbau. Daran haben sie angeknüpft und Silber mitgebracht", meinte OB Dirk Hilbert (54, FDP).

Eine Anspielung, dass die beiden im Erzgebirge (Annaberg und Hohndorf) geboren wurden und seit dieser Saison für den DSC im Eiskanal fahren.

Der Wechsel zahlte sich für die Stadt und den Verein aus: jeweils Platz zwei im Einzel und zusammen im Mixed. "Völlig verrückt, den Eiskanal kopfüber runterzufahren. Da könnte man mir alles bieten, es würde mir nicht annähernd in den Sinn kommen", so Hilbert, während sich die Helden ins Goldene Buch einschrieben.

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Den Rummel genießen beide und haben sich dafür für den März Zeit eingeplant. Susi verriet, dass die Medaille ihr "viel Selbstvertrauen gibt" und sie sich ihr 31. Tattoo "am Montag" stechen ließ: "Ein Skelett, das auf einem Schlitten liegt."

Das ist das neue Tattoo von Susanne Kreher.
Das ist das neue Tattoo von Susanne Kreher.  © Matthias Rietschel
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Axel Jungk dreht bald die Olympia-Werbetrommel

Viele Fans wollten Autogramme und Fotos mit der Olympia-Zweiten Susanne Kreher.
Viele Fans wollten Autogramme und Fotos mit der Olympia-Zweiten Susanne Kreher.  © Matthias Rietschel

Dass sie weitermacht, steht außer Frage: "Ob es vier Jahre werden, kann ich noch nicht sagen."

Jungk ist jetzt gern das Gesicht seiner Sportart und hofft, dieser jetzt einen Push zu geben. Deshalb freut sich der 34-Jährige darauf, am 21. März im Dortmunder Westfalenstadion beim Duell BVB gegen den HSV auf dem Rasen zu stehen und für die Olympia-Bewerbung der Region Rhein-Ruhr zu trommeln.

Danach geht's in den Urlaub. Während Susi ins Warme will, schaut Axel noch: "Wo viel Neuschnee zum Tiefschnee-Skifahren liegt."

Titelfoto: Matthias Rietschel

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