Pragmatische Lösung: Ein Kommentar zum Boxer-Mahnmal in Dresden

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Dresden - Mit der Sanierung des Boxer-Mahnmals auf dem Gelände des Festspielhauses Hellerau hat der Streit um das Denkmal ein versöhnliches Ende gefunden, finde ich.

Das Mahnmal für Johann "Rukeli" Trollmann (1907–1944) wurde saniert und neu eingeweiht - allerdings nicht, wie geplant, an einem neuen Standort.
Das Mahnmal für Johann "Rukeli" Trollmann (1907–1944) wurde saniert und neu eingeweiht - allerdings nicht, wie geplant, an einem neuen Standort.  © Steffen Füssel

Zwar war vor Jahren der Umzug des Mahnmals in den Sportpark Ostra (Friedrichstadt) beschlossen worden.

Allerdings war auch damals das Geld bereits knapp und mit der Aufarbeitung der unrühmlichen Geschichte des Festspielhausareals während der NS-Zeit und entsprechender Einordnung vor Ort passt der bestehende Standort jetzt doch ganz gut. Auch wenn dieser nicht besonders zentral liegt.

Interessenvertreter der Sinti und Roma waren in den Prozess eingebunden. Die Künstlergruppe hat mit der Schenkung ihres Werks an die Stadt die jetzt geschaffene Lösung möglich gemacht.

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Zwar kann ich auch den Frust verschiedener Stadträte nachvollziehen, dass ihr demokratisch herbeigeführter Beschluss so nicht umgesetzt wurde. Allerdings würde ich der Verwaltung dabei keine böse Absicht unterstellen.

TAG24-Chefreporter Hermann Tydecks.
TAG24-Chefreporter Hermann Tydecks.  © Eric Münch
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Mit dem Ausbau und der Erklärung des Gedenkareals Dresdner Norden (mit Altem Leipziger Bahnhof, "Judenlager Hellerberg" und St.-Pauli-Friedhof sowie Heidefriedhof) ist letztlich eine pragmatische Lösung gefunden worden.

Titelfoto: Bildmontage: Steffen Füssel, Eric Münch

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