Seenotretter blicken auf zehn harte Jahre zurück

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Dresden - Zehn Jahre "Mission Lifeline": Am 1. Mai 2016 gründete sich die Seenotrettungs-Organisation in Dresden, einer Stadt mit viel Gegenwind, aber auch breiter Unterstützung. Aktuell arbeiten sie daran, ihr neues Schiff ins Wasser zu bekommen.

Am Dienstag trafen sich einige Unterstützer der "Mission Lifeline" an der Brühlschen Terrasse.
Am Dienstag trafen sich einige Unterstützer der "Mission Lifeline" an der Brühlschen Terrasse.  © Ove Landgraf

Die Grüne Jugend, die JuSos, Abgeordnete aus SPD oder Linke: Am Dienstag versammelte sich ein Grüppchen Unterstützer der Seenotretter, um zu zeigen, dass es Rückhalt gibt.

Den Vereinsvorsitzenden freut's: "Wir brauchen Rückhalt und Unterstützung", sagt Nolte Bauer (27). "Es gibt eine große breite, rechte Masse, aber auch große Unterstützung hier."

Mit dieser konnten sie zehn Jahre durchhalten, Ende vergangenen Jahres sogar ein neues Schiff anschaffen: Die "Lifeline SAR".

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"Wir bräuchten 2,5 Millionen, um alles aufrechtzuerhalten, die Hälfte bis zwei Drittel haben wir geschafft." Nix davon käme vom Staat.

2018 war der Verein mit der "Valetta" im Mittelmeer unterwegs.
2018 war der Verein mit der "Valetta" im Mittelmeer unterwegs.  © Jonathan Borg/dpa
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Der Verein hatte sich gegründet, um in Seenot geratene Flüchtlinge aus dem Mittelmeer zu retten, unterstützt mittlerweile auch in Afghanistan und der Ukraine.

Titelfoto: Bildmontage: Ove Landgraf, Jonathan Borg/dpa

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