Seenotretter blicken auf zehn harte Jahre zurück
Dresden - Zehn Jahre "Mission Lifeline": Am 1. Mai 2016 gründete sich die Seenotrettungs-Organisation in Dresden, einer Stadt mit viel Gegenwind, aber auch breiter Unterstützung. Aktuell arbeiten sie daran, ihr neues Schiff ins Wasser zu bekommen.
Die Grüne Jugend, die JuSos, Abgeordnete aus SPD oder Linke: Am Dienstag versammelte sich ein Grüppchen Unterstützer der Seenotretter, um zu zeigen, dass es Rückhalt gibt.
Den Vereinsvorsitzenden freut's: "Wir brauchen Rückhalt und Unterstützung", sagt Nolte Bauer (27). "Es gibt eine große breite, rechte Masse, aber auch große Unterstützung hier."
Mit dieser konnten sie zehn Jahre durchhalten, Ende vergangenen Jahres sogar ein neues Schiff anschaffen: Die "Lifeline SAR".
"Wir bräuchten 2,5 Millionen, um alles aufrechtzuerhalten, die Hälfte bis zwei Drittel haben wir geschafft." Nix davon käme vom Staat.
Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.
- Lokale Nachrichten aus Dresden & Umgebung
- Exklusive Hintergrundberichte
- Jederzeit abbestellbar
Der Verein hatte sich gegründet, um in Seenot geratene Flüchtlinge aus dem Mittelmeer zu retten, unterstützt mittlerweile auch in Afghanistan und der Ukraine.
Titelfoto: Bildmontage: Ove Landgraf, Jonathan Borg/dpa
