Mobilitätsplan 2035+: Rathaus will's von den Dresdnern wissen

Dresden - Wie sollen die Dresdner in ihrer Stadt zukünftig unterwegs sein?

Frank Fiedler (45) vom Stadtplanungsamt ist Projektleiter beim Dresdner Mobilitätsplan 2035+.
Frank Fiedler (45) vom Stadtplanungsamt ist Projektleiter beim Dresdner Mobilitätsplan 2035+.  © Thomas Türpe

Diese Frage soll der Dresdner Mobilitätsplan 2035+ beantworten, den die Stadtverwaltung derzeit zusammen mit der Politik, Verbänden und Institutionen und Vertretern der Bürgerschaft erarbeitet.

Zu den 14 Leitzielen für die zukünftige Mobilität, die bislang herausgearbeitet wurden, ist nun die Meinung aller Dresdner gefragt. Dafür wurde gestern eine Online-Befragung gestartet.

"Wir wollen einen Grundkonsens erreichen, wie wir Mobilität gestalten wollen", sagt Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn (42, Grüne).

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Dabei gehe es auch darum, wie öffentlicher Raum aufgeteilt, Klimaschutzziele erreicht werden und die Mobilität dennoch Spaß macht.

Die 14 Leitziele decken ein weites Feld ab, erklärt Projektleiter Frank Fiedler.

So soll es bis spätestens 2035 in Dresden keine Verkehrstoten mehr geben, mehr als die Hälfte der Pendler den Arbeitsweg mit dem ÖPNV oder dem Rad zurücklegen (aktuell sind es 25 Prozent) und drei Viertel der Mobilität mit ÖPNV, dem Rad oder zu Fuß stattfinden (2018 waren es 61 Prozent).

2035 und darüber hinaus sollen deutlich mehr Dresdner mit Bus und Bahn unterwegs sein.
2035 und darüber hinaus sollen deutlich mehr Dresdner mit Bus und Bahn unterwegs sein.  © picture alliance/dpa

Die anonyme Befragung unter www.dresden.de/Mobiplan dauert rund 15 Minuten und läuft bis zum 23. Februar.

Titelfoto: Montage: picture alliance/dpa, Thomas Türpe

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