Nach Rechtsstreit: "Altes" Bier hat neuen Namen

Dresden - Darauf ein Prosit - Dresden hat ein neues (altes) Bier: den "ElbBaron". Nach einer "Versorgungspause" von drei Monaten verkauft Edeka-Lebensmittelhändler John Scheller (44) wieder sein exklusiv für ihn gebrautes Pils und Helles. Nur unter neuem Namen.

Der "ElbBaron" (Peter Splitt, 60) stößt mit Händler John Scheller (44, r.) im Edeka-Markt auf der Hamburger Straße auf die neue Biermarke an.
Der "ElbBaron" (Peter Splitt, 60) stößt mit Händler John Scheller (44, r.) im Edeka-Markt auf der Hamburger Straße auf die neue Biermarke an.  © Norbert Neumann

Ursprünglich hatte Scheller sein Bier unter dem Markennamen "Dresdner Hofbrauhaus" verkauft. Dagegen hatte das Münchner Hofbräuhaus geklagt und den Rechtsstreit auch gewonnen.

Scheller durfte nur noch seinen Restbestand an den Bierliebhaber bringen.

Doch Scheller gab Hopfen und Malz nicht verloren - er kreierte eine neue Marke. Sofort an der originellen Zeichnung des Dresdner Illustrators Peter Ernst (40) zu erkennen.

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Sie erinnert an Münchhausen. Nur reitet der "ElbBaron" nicht auf einer Kanonenkugel, sondern auf einem Bierfass auf der Elbe.

Eine Flasche "ElbBaron" kostet 79 Cent.
Eine Flasche "ElbBaron" kostet 79 Cent.  © Norbert Neumann

"Wir werden am Anfang monatlich 14.000 Flaschen abfüllen. Bei Nachfrage natürlich gern mehr", so Scheller, der den Verkauf des Bieres auf alle Dresdner Edeka-Filialen ausdehnen will.

Titelfoto: Montage: Norbert Neumann

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