Oberelbe-Marathon macht Dresden unsicher: Dabei sticht eine Aktion besonders ins Auge

Dresden/Königstein - Entlang des malerischen Elberadweges von der Sächsischen Schweiz Richtung Dresden wird es am Sonntag sportlich: Der Oberelbe -Marathon (OEM) geht in die 27. Runde. Und wer mit seinen Schritten spontan noch etwas Gutes tun möchte, hat drei Kilometer vor dem Ziel eine besondere Chance.

In diesem Jahr können die OEM-Läufer mit ihren Schritten sogar für den guten Zweck spenden.  © Daniel Förster

Mit dabei sein wird auch der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Dresden (AKHD). Insgesamt zwanzig Läufer treten bei dem mehr als 42 Kilometer langen Lauf für den Hospizdienst an und machen mit ihrer Aktion auf das Engagement der Ehrenamtlichen aufmerksam.

Denn das Besondere: Das AKHD feiert in diesem Jahr 20-jähriges Jubiläum!

Dabei sind sie Laufwütigen "mit extra bedruckten T-Shirts nicht zu übersehen", freut sich AKHD-Sprecherin Annette Lindackers (61).

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Doch nicht nur das: Mit einem kleinen Abstecher können die mehr als 1450 Teilnehmer sogar noch etwas Gutes tun.

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AKHD-Sprecherin Annette Lindackers (61) ist schon sehr gespannt, wie viele Läufer durch den Spendenbogen laufen werden.  © Norbert Neumann

Mit einem kleinen Schlenker noch etwas Gutes tun

Mit besonderen T-Shirts werden die AKHD-Läufer kaum zu übersehen sein.  © AKHD Dresden

Am Elberadweg, etwa drei Kilometer vor dem Ziel (kurz vor der Albertbrücke), befindet sich die AKHD-Spenden-Stelle: "Hier sind alle Läuferinnen und Läufer eingeladen, einen kurzen Schlenker durch unseren Spendenbogen zu machen", bestärkt die AKHD-Sprecherin die Sportler.

Dabei wird jeder Teilnehmer registriert und sofort in eine Spende in Höhe von fünf Euro umgewandelt. Wichtig ist, dass die Spende nach dem Lauf mit einer E-Mail bestätigt wird.

Kaum zu übersehen wird auf der Strecke entlang des Elberadwegs bereits rechtzeitig auf die Spenden-Aktion hingewiesen.

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"Jede Teilnahme zählt und unterstützt unsere Familien mit ihren lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen", betont die AKHD-Sprecherin.

Schon seit zwei Jahrzehnten begleiten die Ehrenamtlichen des AKHD Familien, deren Kinder die Diagnose "lebensverkürzende Erkrankung" erhalten.

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