Elbquerung zwischen Pieschen und Ostragehege: Vor der Brücke kommt die Fähre

Dresden - Wer von Pieschen aus ins Ostragehege will oder umgekehrt, muss kilometerlange Wege auf sich nehmen. Um die Anbindung zu verbessern, werden bereits seit Langem verschiedene Brückenvarianten und die Rückkehr der Fährverbindung diskutiert. Die Dresdner SPD will nun Nägel mit Köpfen machen und legt einen abgestuften Plan vor.

Mit einer Elbbrücke oder Fähre an dieser Stelle könnten viele Wege verkürzt werden.
Mit einer Elbbrücke oder Fähre an dieser Stelle könnten viele Wege verkürzt werden.  © Steffen Füssel

"Wir brauchen bei der Elbquerung zwischen Pieschen und dem Ostragehege endlich einen klaren Plan", sagt Stadtrat Stefan Engel (30, SPD).

Oberste Priorität hat für die SPD dabei zunächst die Wiederinbetriebnahme der Fähre am Pieschener Winkel.

Mit einem Antrag soll OB Dirk Hilbert (51, FDP) beauftragt werden, diese "in Abstimmung mit den DVB unverzüglich planerisch voranzutreiben, um zeitnah mit den notwendigen baulichen Maßnahmen und den verkehrlichen Vorbereitungen beginnen zu können".

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Eine Fähre sei "kein Hexenwerk", erklärt Engel. Schließlich habe es diese bis 1996 etwa 200 Jahre lang gegeben.

Mit der Fähre könne die Zeit überbrückt werden, bis eine neue Elbbrücke gebaut wird. Für die zwei denkbaren Standorte, je nachdem, ob es eine reine Fuß- und Radwegbrücke oder eine mit Straßenbahn wird, soll die Stadt bereits Flächen freihalten.

SPD-Stadtrat Stefan Engel (30) fordert einen "klaren Plan" für eine weitere Elbquerung.
SPD-Stadtrat Stefan Engel (30) fordert einen "klaren Plan" für eine weitere Elbquerung.  © Steffen Füssel
So stellen sich Studenten der TU eine Brücke zwischen Pieschen und dem Ostragehege vor.
So stellen sich Studenten der TU eine Brücke zwischen Pieschen und dem Ostragehege vor.  © TU Dresden
Zum Kirchentag 2011 gab es die Fährverbindung kurzzeitig wieder.
Zum Kirchentag 2011 gab es die Fährverbindung kurzzeitig wieder.  © picture alliance/ZB

Der Stadtrat entscheidet voraussichtlich Ende Januar über den SPD-Antrag.

Titelfoto: Steffen Füssel, picture alliance/ZB

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