Es schien schon gerettet, aber: Moosmutzelhaus muss weiter bangen

Dresden - Wie geht es für das Moosmutzelhaus in Löbtau weiter? Seit etwa einem Jahr müssen Team und Kids des Jugendtreffs wegen gestrichener Fördergelder um die Zukunft bangen. Eigentlich wollten sich die "Moosis" jetzt mit einer Feier bei allen Unterstützern bedanken. Doch nun ist unklar, ob die zuletzt beschlossene Rettung auch umgesetzt werden kann.

Am Freitag feierte das Haus seinen 32. Geburtstag.  © Ove Landgraf

Was für ein unerträgliches Hin und Her für die rund 100 Stammkinder (sechs bis 14 Jahre) des Jugendtreffs und die drei hauptberuflichen Sozialpädagogen! Vor knapp einem Jahr hatte die Verwaltung die Einstellung der jährlichen Fördermittel beschlossen.

Auch weitere Treffs waren betroffen, machten dicht. Die "Moosis" kämpften weiter - und tatsächlich gelang die Rettung nach einer Ratssitzung im März.

Die Verwaltung plante die Gelder (185.000 Euro) für den weiteren Betrieb ein. Doch dann scheiterte Ende April der finale Haushaltsbeschluss - jetzt ist weiter unklar, ob die geplante Rettung auch wirklich zustande kommt.

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Das trübte zwar die Stimmung auf dem Fest (mit Kaffee, Kuchen, Hüpfburg und Co.) mit insgesamt rund 400 Unterstützern.

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Dresdens Bildungsbürgermeister Jan Donhauser äußert Wertschätzung

Das Jugendhaus auf der Hermsdorfer Straße erlebt schon seit vergangenem Jahr ein ewiges Hin und Her.  © Steffen Füssel
Zu Besuch war auch Bildungsbürgermeister Jan Donhauser (57, CDU, l.)  © Ove Landgraf

Aber: "Wir kämpfen weiter!", lautete die einhellige Botschaft der "Moosis". Auch Bildungsbürgermeister Jan Donhauser (57, CDU) war zu Gast, äußerte seine Wertschätzung für die Arbeit vor Ort und teilte mit: "Wir geben gemeinsam nicht auf."

Der Verein hofft jetzt, dass der Haushalt mit "Moosi"-Rettung auf der kommenden Ratssitzung im Juni beschlossen wird, macht bis dahin mit verkürzten Öffnungszeiten und Programm weiter.

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