Ronald weiß, wie's geht: Schwerlastkran rückt auf Ostra-Allee an

Dresden - Anlässlich des geplanten neuen MRT- und CT-Zentrums in Dresden rückte am Freitagnachmittag ein Schwerlastkran von der Firma "KVS Michael Mross" auf der Ostra-Allee 20 an und brachte im Zuge dessen die letzten Feinschliffe des Projektes ins Rollen.

Seit über 40 Jahren sitzt Ronald Lieppmann (60) aus Dippoldiswalde am Steuer schwerer Maschinen – für ihn ist das Manövrieren dieser längst zur Routine geworden.  © Thomas Türpe

Als der Dippoldiswalder Ronald Lieppmann (60) gegen 15 Uhr mit seinem riesigen Lastfahrzeug an der Baustelle anrückte, wurde es plötzlich ruhig. Vorsichtig, aber dennoch mit einer beeindruckenden Leichtigkeit manövrierte der Fahrer den gewaltigen Kran durch die engen Straßen bis hin zum Ort des Geschehens.

Was für den einen oder anderen wie eine Mammutaufgabe erscheinen mag, ist für den 60-Jährigen längst zur Routine geworden. "Ich fahre solche großen Geräte schon seit meiner Lehre", erklärte er gegenüber TAG24. Dabei bringt der Schwerlastkran ganze 60 Tonnen auf die Waage – für Ronald offenbar kein Problem.

Für den 60-Jährigen startet in der Nacht von Freitag auf Samstag bereits das nächste Abenteuer auf der Baustelle: "Früh um 4.30 Uhr kommen dann die Schwertransporter mit den Containern – vier Stück an der Zahl."

Dresden 5,6 Milliarden Euro: Grünes Licht für Neubau der Bahnstrecke Dresden-Prag

Während für viele die Nacht erst beginnt, klingelt bei Ronald bereits wieder der Wecker.

Anzeige
Die Vorbereitungen für das neue Dresdner Diagnostikzentrum sind abgeschlossen – nun fehlen nur noch die Container  © Thomas Türpe

Am Samstagvormittag sollen die Arbeiten beendet sein

"Ein solcher Kran kann ganze 220 Tonnen heben - das is beachtlich", erklärte der 60-Jährige.  © Thomas Türpe

"Die Uhrzeit ist kein Problem für mich – so habe ich mehr vom Tag", witzelte Ronald. Die Schwertransporter samt Container warten bereits in der Nähe des Volksfestgeländes an der Pieschener Allee auf ihre baldige Entladung.

Der Profi zeigte sich zuversichtlich. "Alle Vorbereitungen sind getroffen – vom Fundament bis hin zu den Stützbalken". Bis voraussichtlich Samstagvormittag soll der Aufbau abgeschlossen sein. "Wenn alles gut läuft, sind wir gegen 10 Uhr fertig", betonte er.

Danach geht es für das Projekt "MRT- und CT-Zentrum" von Beyond Imaging in die nächste Runde, sodass das Diagnostikzentrum spätestens im Sommer eröffnen kann.

Mehr zum Thema Dresden: