Dresden - Das Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) warnt angesichts des milden, trockenen und windigen Wetters vor einer schnell und stark ansteigenden Konzentration von Erlenpollen.
Auch die Haselblüte habe bereits begonnen, hieß es. Danach folgten Esche und ab April die Birke - für viele Betroffene der Höhepunkt der Saison.
Laut dem Dresdner Allergologen Christian Vogelberg vom Universitätsklinikum steige die Betroffenheit bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen.
Durch den Klimawandel verschöben sich die Pollenzeiten, die Beschwerden dauerten länger. Wer auf mehrere Allergene reagiere, habe oft "das gesamte Jahr über Saison".
Wie stark die Saison tatsächlich wird, lässt sich den Experten zufolge noch nicht seriös vorhersagen.
Mediziner raten Betroffenen zu früher Diagnose und zur Therapie. Neben Antihistaminika und Nasensprays kann eine spezifische Immuntherapie helfen.