Striezelmarkt bekommt Pandemie-Variante

Dresden - Im vergangenen Jahr fielen sämtliche Weihnachtsmärkte Corona zum Opfer. Für dieses Jahr arbeitet die Stadt Dresden bereits jetzt an einer "Pandemie-Variante" für den weltberühmten Striezelmarkt.

2020 fand nur ein "Not-Striezelmarkt" satt. Auch dieses Jahr sind Einschränkungen im Gespräch.
2020 fand nur ein "Not-Striezelmarkt" satt. Auch dieses Jahr sind Einschränkungen im Gespräch.  © Thomas Türpe

So plant das Rathaus aktuell "Sonderregelungen bei Eintritt von Fällen höherer Gewalt wie Pandemielagen für den Striezelmarkt 2021".

Demnach dürfte die Stadt, immer in Anhängig der dann geltenden Auflagen, die Anzahl der Standplätze reduzieren und vom festgelegten Marktsortiment abweichen.

Wer vom Markt fliegt, wird laut Punktesystem und bei Gleichstand im Losverfahren entscheiden. "Wir wollen flexibler auf mögliche Einschränkungen reagieren können", sagt Amtsleiter Robert Franke (43). Das letzte Wort dazu hat der Rat.

Dresden: Tuberkulose-Alarm an Dresdner Schulen! Erkrankte isoliert
Dresden Tuberkulose-Alarm an Dresdner Schulen! Erkrankte isoliert

Dort wird parallel über eine Verlängerung der Dresdner Weihnachtsmärkte beraten. Findet dieser FDP-Antrag eine Mehrheit, dürfte der Striezelmarkt am 22. November und damit eher starten und wie üblich bis Heiligabend laufen.

Die thematischen Weihnachtsmärkte könnten ebenfalls am 22. November starten. Die Marktbetreiber würden zudem die Möglichkeit bekommen, ihre Märkte freiwillig bis 9. Januar zu verlängern.

Amtsleiter Robert Franke (43).
Amtsleiter Robert Franke (43).  © Holm Helis
Deine täglichen News aus Dresden

Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.

  • Lokale Nachrichten aus Dresden & Umgebung
  • Exklusive Hintergrundberichte
  • Jederzeit abbestellbar
Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich. Bitte bestätige die E-Mail, die wir dir gesendet haben.
Mit deiner Anmeldung stimmst du unseren Datenschutzbestimmungen zu.

Einen ähnlichen Beschluss hatte der Rat bereits im vergangenen Jahr gefasst. Jetzt soll erneut der Versuch starten, den arg gebeutelten Händlern mehr Umsatz zu ermöglichen.

Titelfoto: Montage: Thomas Türpe, Holm Helis

Mehr zum Thema Dresden: