Superblitzer auf Privat-Grundstück: "Es geht um Sicherheit unserer Kinder"

Dresden - Nur knapp zwei Wochen ist der Brandanschlag auf den grünen Superblitzer an der Meißner Landstraße her. Nun steht die wieder intakte Radarfalle auf einem Privatgrundstück in Dresden-Hellerau.

Auf dem Moritzburger Weg zwischen den Straßen Auf dem Sand und Am Pilz gilt Tempo 30. Ansonsten löst der Blitzer aus.  © Steffen Füssel

Dass Blitzer auch auf Privatflächen aufgestellt werden dürfen, ist grundsätzlich möglich. Voraussetzung dafür ist die Erlaubnis des Eigentümers.

Betroffene Anwohner am Moritzburger Weg berichten im Gespräch mit TAG24, dass der Lasten- und Berufsverkehr täglich morgens schon halb sechs einsetzt.

Besonders kritisch sei die Situation für Kinder, die auf dem Weg zur 84. Grundschule, zum Gymnasium in Klotzsche oder am Nachmittag mit dem Fahrrad zum Fußballtraining des örtlichen Vereins unterwegs sind:

Dresden Lokal Feuerwehr am Terrassenufer: Was war da los?

"Es geht doch nicht darum, Leute abzuzocken, sondern um die Sicherheit unserer Kinder."

Mit der aktuellen Maßnahme will die Stadt gleichzeitig eine Verkehrszählung vornehmen. Die Anwohner wünschen sich jedoch eine dauerhafte Lösung, "zum Beispiel in Form eines Smiley-Displays mit Geschwindigkeitsanzeige oder eines Zebrastreifens".

Anzeige

Bei aller Sorge bleibt der Superblitzer für das Rathaus auch finanziell interessant: Nach einem internen Papier rechnet die Verwaltung mit monatlichen Einnahmen von mindestens 100.000 Euro durch Bußgelder.

Mehr zum Thema Superblitzer Dresden: