Flugzeugunfall in Dresden: Airport nach Bruchlandung gesperrt!

Dresden - Unglück am Flughafen Dresden!

Ein Ultraleichtflugzeug landete so auf dem Dresdner Flughafen, dass die Start- und Landebahn für eine Stunde gesperrt werden musste.
Ein Ultraleichtflugzeug landete so auf dem Dresdner Flughafen, dass die Start- und Landebahn für eine Stunde gesperrt werden musste.  © Joël Gehre

Am gestrigen Donnerstagnachmittag gegen 16.35 Uhr legte ein Ultraleichtflugzeug eine Bruchlandung am internationalen Flughafen der sächsischen Landeshauptstadt hin.

Direkt nach der Landung habe es Probleme mit dem Fahrwerk gegeben, wie Flughafensprecher Uwe Schuhart den aktuellen Kenntnisstand erklärte. Offenbar wurden die vorderen Räder nicht korrekt ausgeklappt, woraufhin der Flieger mit der Nase aufsetzte.

Die Feuerwehr des Dresdner Airports kümmerte sich um die anschließende Bergung der kleinen Maschine, einer Aerospool WT-9 Dynamic.

Dresden: Feuer in Einfamilienhaus: Bewohner will noch selbst löschen und muss ins Krankenhaus
Dresden Feuerwehreinsatz Feuer in Einfamilienhaus: Bewohner will noch selbst löschen und muss ins Krankenhaus

Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand, wie Schuhart weiter erklärt.

Doch der Flugzeugunfall blieb nicht ohne Folgen: "Knapp eine Stunde war die Landebahn gesperrt", so der Flughafensprecher. Ausgerechnet in diesem Zeitraum sollte aber ein Eurowings-Flug aus Mallorca landen.

Der Airbus A319 (150 Sitzplätze) steuerte erst Leipzig an, erhielt aber gerade noch rechtzeitig die Information, dass der Dresdner Flughafen wieder frei ist. Mit knapp halbstündiger Verspätung kamen die Mallorca-Touristen schließlich an.

Kameraden der Flughafen-Feuerwehr kümmerten sich um die Bergung der havarierten Maschine.
Kameraden der Flughafen-Feuerwehr kümmerten sich um die Bergung der havarierten Maschine.  © Joël Gehre
Der Eurowings-Flug steuerte erst Leipzig an und danach sein eigentliches Ziel.
Der Eurowings-Flug steuerte erst Leipzig an und danach sein eigentliches Ziel.  © Screenshot/Flightradar24

Auf den nachfolgenden Flugverkehr wirkte sich das Unglück nicht aus.

Titelfoto: Joël Gehre

Mehr zum Thema Dresden Unfall: