Tragischer Tod: Frau wird in automatischem Parkhaus eingeklemmt

Pirna - Am Mittwochabend ereignete sich in Pirna (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirgeein tragischer Unfall. Eine 69-jährige Frau ist dabei in einem unterirdischen Parkhaus tödlich verunglückt. Die Polizei ermittelt.

Die Einsatzkräfte vor der Tiefgarage in der Pirnaer Altstadt.
Die Einsatzkräfte vor der Tiefgarage in der Pirnaer Altstadt.  © Marko Förster

Beim Einparken mit dem Auto kam es wohl zu dem schrecklichen Vorfall. Ersten Informationen zufolge wollten das ältere Paar gegen 19.40 Uhr ihren Wagen in einem unterirdischen Parkhaus in der Pirnaer Altstadt abstellen.

Entsprechend sollen sie dazu ihren dunklen Seat Altea XL zunächst durch die Einfahrt und im Anschluss auf die entsprechende Hubrampe gefahren haben.

Offenbar stieg der Mann in der Folge aus und betätigte den Knopf, der den Wagen schließlich nach unten in die Tiefe fahren sollte. 

Möglicherweise stand die Frau wohl außerhalb des Wagens und wurde dann von der mechanischen Bewegung der Rampe schließlich erfasst und eingeklemmt, sodass sie sich tödliche Verletzungen zuzog. 

In der Folge eilten sowohl Polizei als auch Rettungsdienst und die Feuerwehr zum Parkhaus in der Altstadt. Der Notarzt vor Ort konnte jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen.

Parkhaus abgeriegelt, Unfallgutachter am Donnerstag vor Ort

Das Parkhaus wurde nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte abgeriegelt.
Das Parkhaus wurde nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte abgeriegelt.  © Marko Förster

Der Ort des Unglücks wurde im Zuge der Untersuchung und der Bergung der Verstorbenen abgeriegelt.

Wie die Polizeidirektion Dresden auf TAG24-Nachfrage mitteilte, nahm dann die Kriminalpolizei noch im Laufe der Nacht die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallherganges auf. Diese dauern zur Stunde noch an. 

Genaueres konnten die Beamten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bestätigen. Jedoch handele es sich in jedem Fall bei der zu Tode gekommenen Frau um eine 69-Jährige.

Der Mann der Verstorbenen wurde noch vor Ort von einem Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes sowie einem Kriseninterventionsteams der Johanniter Heidenau umsorgt und betreut, heißt es.

Das vollautomatische Parkhaus ist ein einzigartiges in seiner Funktionsweise. So platziert der Fahrer sein Auto nach dem Passieren der Einfahrt per Knopfdruck in die gewünschte Position. Die Garage fasst in Summe 60 Stellplätze.

Die Unfallgutachter sind noch am Donnerstag vor Ort und versuchen den genauen Hergang des schrecklichen Unfalls zu untersuchen. 

Titelfoto: Marko Förster

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