Dresden - Wird Dresden zum deutschen Leichtathletik-Mekka? Sportbürgermeister Jan Donhauser plant die Zukunft zusammen mit dem deutschen Verband.
Vor dem goldenen Oval am Sonntag stand die Frage ist Raum: Wer richtet dieses Meeting in den kommenden Jahren aus? Der Dresdner SC hatte weiter Interesse, dies gemeinsam mit der Laufszene auf die Beine zu stellen.
Immerhin haben sie zur Stadion-Eröffnung die Neuauflage 2024 wirklich top organisiert - für magere 85.000 Euro aus dem Stadtsäckel.
Danach gab Donhauser das Oval für 2025 und 2026 an den DLV und dies mit jährlich rund 400.000 Euro. Der Verband brachte die deutsche Elite und internationale Top-Stars an den Start, die Zuschauer-Ränge waren voll. Donhauser war am Wochenende happy: "Es spricht alles dafür, dass wir mit dem DLV weitermachen."
Dementsprechend hat er die Vorlage für den Stadtrat erarbeitet - für die kommenden zwei Auflagen (2027 und 2028). Aus der Stadtkasse sollen weiter "357.000 Euro" jährlich fließen. Ist daran die Bedingung geknüpft, dass das Meeting im internationalen Ranking aufsteigt?
DLV-Plan in der Kritik
"Es wäre super, wenn es Gold wird. Aber ich denke, mit dem Silber-Meeting sind wir gut dabei", so Donhauser. Ihn ärgert, dass er zwar Kritik wegen seines DLV-Plans kassiert und hinter vorgehaltener Hand erklärt wird - es gehe billiger.
Donhauser habe aber "kein überzeugendes Konzept vorgelegt" bekommen. Hinterfragt werden muss, ob wirklich alles optimal beim DLV läuft.
Sichtbar waren große Lücken auf den Zuschauer-Tribünen.
Wirtschaftlich läuft's auch noch nicht kostendeckend. Der Freistaat überreichte am Sonntag einen Scheck von 100.000 Euro.
Laut TAG24-Informationen dient der aber dazu, ein mögliches Minus zu deckeln.