Wohnungen in Dresden: Teure Toplagen, billiger Rand
Dresden - Wer in Dresden eine Wohnung kaufen will, braucht inzwischen oft ein ziemlich dickes Portemonnaie.
Vor allem in den schicken Elbhang-Lagen schnellen die Preise immer weiter nach oben. Doch: Wer etwas außerhalb sucht, kann noch echte Schnäppchen finden.
Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Immobilienportals "Immowelt". Während die Preise in den Toplagen weiter klettern, bleibt es in einigen Außenbezirken vergleichsweise entspannt – zumindest fürs Konto.
Ganz oben auf der Preisliste steht Zöllmen mit rund 3790 Euro pro Quadratmeter. Hier punktet laut "Immowelt" eine hohe Lebensqualität, aber gleichzeitig treibt ein nur sehr geringes Angebot den Preis nach oben.
Auch Loschwitz und Wachwitz, die Dresdner Heide sowie Bühlau und der Weiße Hirsch gehören zu den teuersten Adressen der Stadt. Hier zahlen Käufer nicht nur für Wohnraum, sondern auch für Lage, Natur und Elbblick.
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Wohnen in Dresden und Umgebung: Deutliches Preisgefälle
Ganz anders die Lage am Rand der Stadt: In Schullwitz kostet der Quadratmeter im Schnitt nur 1877 Euro – rund 37 Prozent unter dem Dresdner Durchschnitt. Auch Marsdorf, Eschdorf oder Malschendorf bleiben vergleichsweise günstig.
Und nicht nur in der Stadt selbst, auch im direkten Umland zeigt sich das Preisgefälle deutlich: Während Orte wie Radebeul mit rund 3865 Euro pro Quadratmeter sogar teurer sind als Dresden, bieten Pendlerstädte wie Freital, Coswig oder Pirna bereits spürbar günstigere Alternativen – teils mit mehreren Hundert Euro Unterschied pro Quadratmeter.
Titelfoto: Stefan Häßler
