Zugefrorene Gewässer in Dresden: Ist Eislaufen jetzt ungefährlich?

Dresden - Schnee, Eis, Dauerfrost - der Winter hatte uns in den vergangenen Tagen voll im Griff. Signifikant wärmere Temperaturen sind auch in der nächsten Zeit nicht zu erwarten.

Elisabeth Stiller (30) und ihre Hündin Luna spazierten über den zugefrorenen See.
Elisabeth Stiller (30) und ihre Hündin Luna spazierten über den zugefrorenen See.  © Thomas Türpe

Die einen frieren, die anderen freuen sich sehr über das derzeitige Winterwetter und nutzen die teils zugefroren Gewässer in der Stadt zum Schlittschuhlaufen. Das geschieht allerdings auf eigene Gefahr!

Das Dresdner Umweltamt und auch die Feuerwehr warnen eindringlich davor, Eisflächen zu betreten.

"Die Tragfähigkeit wird nicht überprüft. Daher besteht grundsätzlich die Gefahr, dass Personen beim Betreten einbrechen", heißt es von den zuständigen Stellen.

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"Oft bilden sich unter Fließgewässern Hohlräume wegen schwankender Wasserstände. Die Eisstärke wächst in Naturgewässern uneinheitlich", heißt es,

Aller Warnungen zum Trotz lassen sich einige dennoch nicht von einer flotten Kufen-Runde abhalten.

Frohe Eislauf-Stimmung im Großen Garten und am Zwingerteich

Lukas Hösch (24) und Niklas Hahn (24) wagten sich gar mit dem Fahrrad aufs Eis.
Lukas Hösch (24) und Niklas Hahn (24) wagten sich gar mit dem Fahrrad aufs Eis.  © Thomas Türpe

Der Zwingerteich ist zugefroren, und auch am Carolaschlösschen herrscht Eislauf-Stimmung. Agnes Höntsch (41) nutzte die Gelegenheit, um ihre Schlittschuhe rauszuholen. "Man braucht nicht immer weit wegzufahren, wenn das Schöne vor der Haustür liegt."

Auch die Studenten Lukas Hösch (24) und Niklas Hahn (24) haben es mit dem Eislaufen schon übertrieben - am Dienstag gingen Lukas' Schlittschuhe kaputt.

Stattdessen setzte er sich aufs Fahrrad. "Das funktioniert überraschend gut", sagt er, während er seinen Kumpel hinter sich herzieht.

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Bei teils zweistelligen Minusgraden in der Nacht und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt bleibt es auch in den kommenden Tagen eiskalt.

Toralf Jung (48) und sein Sohn Albert (4) nutzten das Winterwetter und drehten ihre Runden am Carolaschlösschen.
Toralf Jung (48) und sein Sohn Albert (4) nutzten das Winterwetter und drehten ihre Runden am Carolaschlösschen.  © Thomas Türpe

Der Deutsche Wetterdienst warnt bis über das Wochenende hinaus vor Dauerfrost und vereinzelten Schneefällen.

Die Winterstimmung bleibt uns also vorerst erhalten - das freut besonders die Schneehasen unter uns!

Titelfoto: Bildmontage: Thomas Türpe

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