Anne Wünsches Instagram-Account gesperrt: "Schätze Verlust auf monatlich 50.000 Euro"
Berlin - Und plötzlich sind eine Million Follower weg: Der Instagram-Account von Anne Wünsche (34) wurde diese Woche gesperrt. Trotz erheblicher monetärer Einbuße gibt sich die Influencerin kämpferisch.
Für Wünsche kam die Sperrung offenbar wenig überraschend. "Um ehrlich zu sein, war es für mich überhaupt kein Schock", erklärte die ehemalige "Berlin - Tag & Nacht"-Darstellerin zur Sperrung.
Die Influencerin berichtete, sie habe bereits seit Monaten mit einer solchen gerechnet. Grund dafür seien wiederholte Meldungen ihrer Inhalte.
Von der Deaktivierung ihres Accounts habe sie auf der Rückreise von einer Marketingmesse erfahren. "Ich habe meinen Bruder angeschaut und gesagt: 'Das war's jetzt. Er ist weg.' Gefühlsmäßig war ich aber weder frustriert noch traurig."
Als mögliche Ursache nennt Wünsche die strengen Richtlinien im Zusammenhang mit freizügigen Inhalten und Verlinkungen auf Plattformen. "Viele Models, die OnlyFans machen, haben aktuell dasselbe Problem", so die Erotik-Darstellerin.
Häufen sich Meldungen, könne dies zur Löschung führen. Eine endgültige Klärung steht jedoch noch aus, ihr Anwalt prüfe den Fall.
Finanziell hat die Sperrung deutliche Auswirkungen. Wünsche: "Aktuell schätze ich den Verlust auf monatlich rund 50.000 Euro" - Einnahmen, die vor allem durch Kooperationen, Affiliate-Links und Online-Kurse generiert wurden.
Anne Wünsche sieht in Verlust eine Chance
Dennoch bleibt Wünsche gelassen: "Aber das tut mir nicht allzu weh, denn mein Haupteinkommen generiere ich ohnehin über OnlyFans."
Auch beruflich sieht sie in der Situation eine Chance. Die verlorene Reichweite bewertet sie nicht ausschließlich negativ: "Schaffe ich es noch einmal, die Million zu knacken?" Gleichzeitig wolle sie ihre Zielgruppe künftig bewusster ausrichten.
Dass der Account zurückkehrt, hält Wünsche selbst für unwahrscheinlich: "Ich gehe aber davon aus, dass der Account endgültig weg ist."
Parallel baut sie bereits einen neuen Auftritt über ihren Backup-Account auf. Dort sei der direkte Austausch mit Followern aktuell sogar persönlicher als zuvor.
Titelfoto: Screenshot/Instagram/Anne Wünsche

