Wegen Porno-Drucks: Reality-Star lässt sich die Schamlippen verkleinern
Berlin - Lippen aufspritzen, Nase korrigieren, Po vergrößern - Reality-Sternchen Melody Haase (32) macht vor kaum einer Schönheits-OP Halt. Die Porno-Industrie hat sie dabei zu einem besonders intimen Eingriff verleitet.
Wie Melody in der zweiteiligen ZDF-Dokureihe "Make me beautiful - Perfekt um jeden Preis" verrät, habe die Erotikbranche sie dazu bewegt, sich die Schamlippen verkleinern zu lassen.
"Die waren mir nämlich ein bisschen zu groß, da habe ich mich geschämt", so die 32-Jährige.
Im Zuge eines zweiten Brazilian Butt Lifts machte sie kurzen Prozess und ließ sich die überschüssige Haut direkt mit abschnippeln.
Dem Ganzen voraus ging eine über die Zeit wachsende Unsicherheit.
Männer hätten sich zwar nie daran gestört, doch in Pornos war ihre Schamlippen-Form quasi nicht vertreten. "Und dann habe ich mich immer gefühlt, als würde etwas mit mir nicht stimmen", verrät sie dem ZDF.
"Make me beautiful": Melody Haase gefangen im Schönheitsdruck
Es sind die mediengeschaffenen Schönheitsideale, die Melody Haase immer wieder unter Druck setzen. In den sozialen Netzwerken ist sie es gewohnt, dass ihr Körper und ihr Aussehen bewertet werden.
"Ich kam schon immer ganz gut an, und ich habe Angst, das zu verlieren", gesteht das Reality-Sternchen. Um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken und ihren Körper zu formen, probiert Melody fast alles aus.
Weil ihr großes Vorbild Kim Kardashian (45) in der Vergangenheit darüber berichtete, ließ sie sich sogar Fisch-Sperma ins Gesicht spritzen. Falten werden darüber hinaus konsequent mit Botox behandelt.
Einen der gefährlichsten Eingriffe, die Po-Vergrößerung mit Eigenfett, ließ sie sogar mehrfach an sich vornehmen - alles für die ewige "Schönheit".
Melodys Leben dreht sich um ihr Aussehen. Nicht zuletzt, weil die Öffentlichkeit für sie einen großen Druck bedeutet.
"Make me beautiful - Perfekt um jeden Preis" könnt Ihr ab jetzt in der ZDF-Mediathek streamen. Im TV seht Ihr die Doku am 27. Februar bei ZDFinfo.
Titelfoto: Montage: ZDF/Matthias Knebl; Screenshot/Instagram/melodyraabbit

