Wasser-Entnahme-Verbote in Thüringen: Bis zu 50.000 Euro Strafe drohen bei Verstoß!

Erfurt - In Thüringens Kommunen soll die Wasser-Entnahme beschränkt werden. Grund dafür sind niedrige Wasserstände aufgrund der anhaltenden Trockenheit.

Werra bei Sallmannshausen im Wartburgkreis. Nach Angaben des Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz führen die Fließgewässer im Freistaat flächenhaft zu wenig Wasser. (Symbolbild)
Werra bei Sallmannshausen im Wartburgkreis. Nach Angaben des Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz führen die Fließgewässer im Freistaat flächenhaft zu wenig Wasser. (Symbolbild)  © 123RF/hecke

Wegen der anhaltenden Niedrigwasser-Situation hat das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz die unteren Wasserbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte zum Erlass von Allgemeinverfügungen zur Beschränkung der Wasser-Entnahmen aus Oberflächengewässern aufgefordert. Das teilte das Amt am Donnerstag mit.

Den Angaben zufolge führen die Fließgewässer im Freistaat flächenhaft nur sehr wenig Wasser. Allerorts werden Grenzwerte unterschritten.

Bei weiter anhaltender Lage sei damit zu rechnen, dass die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern thüringenweit eingeschränkt wird.

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Verstöße gegen die Wasser-Entnahme-Verbote können mit Geldbußen bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Das Amt rät Bürgern und Unternehmen, sich regelmäßig über die aktuelle Rechtslage in ihrem Landkreis oder ihrer kreisfreien Stadt zu informieren.

Einige untere Wasserbehörden haben bereits auf die aktuelle Situation reagiert und entsprechende Allgemeinverfügungen erlassen. Bei anderen Wasserbehörden sind diese den Angaben zufolge gerade in Vorbereitung.

Titelfoto: 123RF/hecke

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