Junger Mann mit 22 Kilo Kokain am Frankfurter Flughafen erwischt

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Frankfurt am Main - Ein 23 Jahre alter Franzose hatte 22 Kilogramm in Blöcke gepresstes Kokain im Koffer: Der junge Mann wurde vom Zoll am Frankfurter Flughafen erwischt und festgenommen!

Der Zoll am Flughafen Frankfurt kontrollierte gezielt den Koffer eines 23-Jährigen, der aus der Dominikanischen Republik angereist war. (Symbolfoto)
Der Zoll am Flughafen Frankfurt kontrollierte gezielt den Koffer eines 23-Jährigen, der aus der Dominikanischen Republik angereist war. (Symbolfoto)  © Montage: Andreas Arnold/dpa, Axel Heimken/dpa

Der Drogenfund ereignete sich bereits am 13. Juli, wie das Hauptzollamt Frankfurt am Main am Mittwoch mitteilte.

Demnach war der 23-Jährige mit einem Flugzeug aus der Dominikanischen Republik in Frankfurt gelandet. Bei seiner Einreise überprüften Zollbeamte den Handgepäck-Koffer des jungen Manns und entdeckten dabei die Drogen.

"Der mutmaßliche Drogenschmuggler wurde noch am Gate vorläufig festgenommen und das Kokain im Schwarzmarktwert von circa. 1,6 Millionen Euro beschlagnahmt", ergänzte ein Sprecher.

Frankfurt: Fahrer nach Abholung von Frankfurter Club zusammengeschlagen und ausgeraubt: 36-Jähriger schwer verletzt
Frankfurt Crime Fahrer nach Abholung von Frankfurter Club zusammengeschlagen und ausgeraubt: 36-Jähriger schwer verletzt

Wie weiter mitgeteilt wurde, erfolgte die Kontrolle des 23-Jährigen durch den Zoll gezielt, da die Beamten durch sogenannte "Passenger Name Record"-Daten (PNR-Daten) auf den Reisenden aufmerksam geworden waren.

PNR-Daten werden bei Reisen in und aus Europäischer Union stets an Sicherheitsbehörden übermittelt

Die Zollbeamten entdeckten in Blöcke gepresstes Kokain in einem Handgepäck-Koffer. (Archivbild des Frankfurter Zolls)
Die Zollbeamten entdeckten in Blöcke gepresstes Kokain in einem Handgepäck-Koffer. (Archivbild des Frankfurter Zolls)  © Hauptzollamt Frankfurt

Dabei handelt es sich um Datensätze, die von allen Fluggesellschaften zu den Reisenden erhoben und gespeichert werden. Sie umfassen oft neben Informationen zu den Flügen auch Daten zu Zahlungen und anderen Aspekten der Reise wie begleitende Personen, besondere Gepäckstücke und mitunter auch gebuchte Hotels oder Mietwagen.

Bei Passagieren, die in oder aus der Europäischen Union reisen, müssen diese Daten an die zuständigen Sicherheitsbehörden übermittelt werden.

Zu dem Kokainfund am Flughafen Frankfurt sagte ein Zollsprecher, dass dieser Fall "ein gutes Beispiel für die treffsichere, digitale Risikoanalyse des Zolls" sei.

Frankfurt: Kokain für über 1,6 Millionen Euro: Spürhund Donut lässt Mega-Drogenschmuggel platzen
Frankfurt Crime Kokain für über 1,6 Millionen Euro: Spürhund Donut lässt Mega-Drogenschmuggel platzen

Er habe gezeigt, dass PNR-Daten hilfreich seien, "wenn es darum geht, Straftaten aufzuklären oder auch zu verhüten". Natürlich geschehe dabei alles "in einem rechtlich sehr engen Rahmen und nur unter sehr strengen Voraussetzungen".

Titelfoto: Hauptzollamt Frankfurt

Mehr zum Thema Frankfurt Crime: