Frankfurt am Main - Am Pfingstwochenende hat es in Frankfurt mehrere Strafdelikte gegeben, darunter Angriffe auf Rettungskräfte und Polizisten sowie Raubüberfälle.
Als ein Streifenteam am Sonntagabend gegen 20.05 Uhr in einem Waldstück an der Oeserstraße einer augenscheinlich hilflosen Frau helfen wollte, bekam dieses als Dank Beleidigungen und Tritte.
Aufgrund ihrer aggressiven Art und ihres selbstgefährdenden Verhaltens wurde die 32-Jährige in eine Klinik gebracht.
Gegen 21 Uhr wurden die Beamten zu einem Randalierer in der Fachfeldstraße gerufen. Bei Ankunft des Streifenteams war ein 47-Jähriger gerade dabei, eine Person körperlich zu attackieren. Als die Polizisten einschritten, ging der Unruhestifter mit geballten Fäusten auf diese los. "Für ihn endete die Nacht im Polizeigewahrsam", heißt es in der Mitteilung.
In der Ricarda-Huch-Straße ereignete sich gegen 23 Uhr ein ähnlicher Vorfall. Ein betrunkener 28-Jähriger wurde aufgrund von Körperverletzung in den Streifenwagen gebracht. Dagegen wehrte sich der Mann, trat nach den Beamten und erwischte auch einen am Kopf.
Nach Fertigung mehrerer Anzeigen kam der Randalierer in die Ausnüchterungszelle.
Raubüberfall am Pfingstmontag: Polizei kann Tatverdächtige ausfindig machen
Auch zwei Rettungswagenbesatzungen wurden am Sonntag Opfer von Gewalt. Gegen 23.05 Uhr soll in der Moselstraße ein 43-Jähriger mit einer Bierflasche absichtlich in Richtung der Helfer geworfen haben. Als er einen Platzverweis von alarmierten Polizisten erhielt, schlug der extrem alkoholisierte Mann um sich.
Wenig später schlug derselbe Mann einen anderen Sanitäter ins Gesicht, als er von diesem im Bereich der Mainzer Landstraße behandelt wurde. Ein Streifenteam konnte den Krawallmacher schließlich in einer Bar festnehmen.
Auch in den frühen Morgenstunden des Pfingstmontags klickten für drei Tatverdächtige die Handschellen. Sie stehen im Verdacht einen 49-Jährigen gegen 8.15 Uhr im Kreuzungsbereich Taunus-Moselstraße (Bahnhofsgebiet) beraubt zu haben.
Dabei sollen zwei Personen die Geldbörse und ein anderer die Kopfhörer des Opfers gestohlen haben. Mithilfe von Videoaufzeichnungen war es den Zivilfahndern gelungen, das Trio zu ausfindig zu machen.
Die Tatverdächtigen sind zwischen 25 und 30 Jahre und müssen sich nun wegen des Verdachts des Raubes verantworten.