Gasflasche löst Wohnhaus-Brand in Frankfurt aus: Drei Verletzte

Frankfurt am Main - Eine lichterloh brennende Gasflasche setzte erst einen Balkon, dann eine Wohnung in Brand - in der Mainmetropole Frankfurt kam es deshalb am gestrigen Samstagabend zu einem Großeinsatz der Feuerwehr.

Im Norden der Mainmetropole Frankfurt kam es am Samstagabend zu einem Wohnhaus-Brand: Die Feuerwehr war in der Spitze mit rund 60 Kräften im Einsatz. (Symbolbild)
Im Norden der Mainmetropole Frankfurt kam es am Samstagabend zu einem Wohnhaus-Brand: Die Feuerwehr war in der Spitze mit rund 60 Kräften im Einsatz. (Symbolbild)  © dpa/Boris Rössler

Die Brandbekämpfer wurden gegen 20 Uhr alarmiert, umgehend rückten erste Kräfte in die Niederurseler Landstraße im Nordwesten der Stadt aus, wie die Frankfurter Feuerwehr in der Nacht zum heutigen Sonntag mitteilte.

Als die ersten Einheiten vor Ort eintrafen, stand ein Balkon im dritten Stock eines neunstöckigen Wohnhauses in Vollbrand. "Das Feuer hatte sich in Teilen bereits auf die dazugehörende Wohnung ausgebreitet und drohte auf darüberliegende Stockwerke überzuschlagen", schilderte ein Sprecher die Dramatik der Situation.

Sofort wurde mit den Löscharbeiten begonnen. Dabei zeigte sich, dass eine Gasflasche den Balkon in Brand gesetzt hatte.

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Wie ebenfalls entdeckt wurde: Drei weitere Gasflaschen waren auf dem brennenden Balkon gelagert. Die Brandbekämpfer kühlten die Flaschen, es gelang, deren Explosion zu verhindern.

Zeitgleich durchsuchten mit Atemschutz ausgerüstete Feuerwehrleute das Innere des Hauses nach Verletzten. "In Summe wurden drei Personen leicht verletzt und vor Ort durch den Rettungsdienst gesichtet, sowie erstversorgt", fügte der Sprecher hinzu.

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Das Feuer war wegen 23 Uhr gelöscht. Danach übernahm die Frankfurter Polizei die Zuständigkeit. Deren Aufgabe ist es nun, herauszufinden, weshalb die Gasflasche auf dem Balkon in Brand geriet.

In der Spitze waren rund 60 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die Wohnung im dritten Stock, auf deren Balkon das Feuer ausgebrochen war, ist in der Folge nicht bewohnbar.

Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegt noch keine Einschätzung vor.

Titelfoto: dpa/Boris Rössler

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