Frankfurt am Main - Der "Große Frankfurter Fastnachtsumzug" am Sonntag ist traditionell der erste der beiden Fastnachtszüge in der Mainmetropole. Die Polizei hat sich deshalb am Mittwoch mit einer wichtigen Mahnung an alle Närrinnen und Narren gewandt!
Das Frankfurter Polizeipräsidium wies darauf hin, dass seit Oktober 2024 "das Führen von Waffen und Messern im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen verboten ist".
Zudem baten die Beamten eindringlich darum, dass täuschend echt wirkende nachgemachte Waffen - sogenannte "Anscheinswaffen" - bei der Gestaltung der Kostüme "zur Sicherheit aller" in jedem Fall vermieden werden sollten.
Die Polizei werde mit zahlreichen Einsatzkräften in der Innenstadt von Frankfurt präsent sein, um allen Närrinnen und Narren ein fröhliches und auch sicheres Fest zu ermöglichen. "Hierzu werden an besonders frequentierten Örtlichkeiten Polizistinnen und Polizisten sichtbar Kontrollen durchführen", betonte ein Sprecher.
Der "Große Frankfurter Fastnachtsumzug" soll demnach am Sonntag um 12.21 Uhr beginnen. Die insgesamt 188 Zugnummern werden im Vorfeld im Bereich des Untermainkais Aufstellung beziehen und von dort auf einer rund drei Kilometer langen Strecke durch die Innenstadt ziehen.
"Je nach Witterung rechnet der Veranstalter mit bis zu 350.000 Zuschauern", hieß es weiter vonseiten der Polizei.
Fastnachtsumzug: Zahlreiche Verkehrssperrungen am Sonntag in Frankfurt
Laut Frankfurter Stadtverwaltung verläuft die Zugstrecke durch diese Straßen:
- Untermainkai
- Neue Mainzer Straße
- Friedensstraße
- Kaiserstraße
- Roßmarkt
- Katharinenpforte
- Bleidenstraße
- Töngesgasse
- Fahrgasse
- Battonnstraße
- Kurt-Schumacher-Straße
- Fahrgasse
- Braubachstraße
- Römerberg.
Im Rahmen des Umzugs komme es zudem zu umfangreichen Verkehrssperrungen. Die Polizei rät allen Autofahrern, die City am Sonntag von etwa 7 Uhr bis voraussichtlich 18 Uhr weiträumig zu umfahren. Die Stadtverwaltung betonte zudem, dass entlang der Zugstrecke bereits ab 5 Uhr ein Halteverbot für alle Autos gelte.
Besucher des Fastnachtszugs sollten nach Möglichkeit mit dem ÖPNV anreisen. Dabei seien insbesondere die S-Bahnen und U-Bahnen zu nutzen. Einige Straßenbahn- und Buslinien seien von den Sperrungen betroffen.
"Für Auskünfte zu den Einschränkungen hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund unter der Telefonnummer 06924248024 ein Servicetelefon eingerichtet", ergänzte der Polizeisprecher.
Am Dienstag steht dann mit "Klaa Paris" der zweite große Fastnachtszug in Frankfurt an, allerdings nicht in der Innenstadt, sondern im nördlichen Stadtteil Heddernheim. Unter Karnevalisten gilt dieser Umzug sogar als der bedeutendere: Närrinnen und Narren aus ganz Deutschland reisen an, um an "Klaa Paris" teilzunehmen.