Massive Straßen-Sperrungen wegen Radrennen "Eschborn-Frankfurt"

Frankfurt am Main - Der Radrenn-Klassiker "Eschborn-Frankfurt" sogt am heutigen 1. Mai für umfassende Straßen-Sperrungen in der Mainmetropole sowie im Taunus. Zudem kommt es in Frankfurt auch noch zu mehreren politischen Demonstrationen anlässlich des Maifeiertags.

Das Radrennen "Eschborn-Frankfurt" findet traditionell immer am 1. Mai statt. Die Strecke verläuft durch die Mainmetropole sowie durch den Taunus.
Das Radrennen "Eschborn-Frankfurt" findet traditionell immer am 1. Mai statt. Die Strecke verläuft durch die Mainmetropole sowie durch den Taunus.  © Arne Dedert/dpa

Die Bürger müssten mit "Beeinträchtigungen im Straßenverkehr sowie dem öffentlichen Personennahverkehr" rechnen, insbesondere in der Frankfurter City, teilte die Polizei vorab mit.

Der Veranstalter des Radrennens in und um Frankfurt am Main informiert auf einer eigenen Website über die Strecken-Sperrungen. Demnach sind zentrale Straßen wie die Theodor-Heuss-Allee, die Ludwig-Erhard-Anlag, die Zeppelinallee, die Bockenheimer Landstraße und die Taunusanlage betroffen.

Auch im öffentlichen Personennahverkehr muss mit massiven Beeinträchtigungen gerechnet werden. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) teilte für Frankfurt etwa mit, dass es bei den Straßenbahn-Linien 11, 12, 14, 16 und 17 zu Fahrplan-Abweichungen komme. Auch mehrere Frankfurter Buslinien verkehren nicht wie gewohnt.

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Auf der Übersichts-Seite des RMV sind zudem Angaben für den Hochtaunuskreis, den Main-Taunus-Kreis und den Rheingau-Taunus-Kreis zu finden.

Demonstrationen zum 1. Mai in Frankfurt am Main

Neben dem Radrennen sorgen auch politische Demonstrationen anlässlich des 1. Mais in Frankfurt für Verkehrsbehinderungen.

Die größte Demonstration ist nach Angaben der Polizei für die Zeit zwischen 10.30 Uhr und 15 Uhr angemeldet. Unter dem Motto "Gute Arbeits- und Lebensbedingungen für alle" sei ein Protestmarsch geplant, der an der Hauptwache starte und am Römerberg ende. Zu dieser Demonstration ruft unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) auf.

Für den Abend ab 18 Uhr ist zudem eine weitere Demonstration an der Hauptwache geplant. Dieser Protestzug soll nach Angaben der Veranstalter beim Deutsche-Bank-Hochhaus enden. Das Motto laute "Kämpfe vereinen – Widerstand von unten aufbauen!".

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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