S-Bahnen in Frankfurt und Rhein-Main: Mehr Verspätungen und Ausfälle

Von Isabell Scheuplein

Frankfurt am Main - Die S-Bahnen in Frankfurt und Rhein-Main fallen nach bisherigen Zahlen in diesem Jahr häufiger aus und fahren unpünktlicher als 2024.

Eine S-Bahn im Frankfurter Hauptbahnhof: Die "Stadtschnellbahnen" innerhalb des RMV sorgen immer wieder für Verdruss bei den Fahrgästen.
Eine S-Bahn im Frankfurter Hauptbahnhof: Die "Stadtschnellbahnen" innerhalb des RMV sorgen immer wieder für Verdruss bei den Fahrgästen.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Das geht aus Kennzahlen des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) hervor. "Das umfassende Baugeschehen im überlasteten Schienennetz macht sich weiterhin bei den S-Bahnen bemerkbar", teilte ein RMV-Sprecher mit. Hinzu kämen unterbesetzte Stellwerke.

Demnach fuhren in diesem Jahr bisher 85,4 Prozent der S-Bahnen pünktlich. Zum Vergleich waren es 2024 noch 87,8 Prozent. Damit war also mehr als jede zehnte S-Bahn zu spät unterwegs.

Als verspätet gelten in der Regel Züge, die mindestens sechs Minuten überfällig sind.

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Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Zuverlässigkeit, also der Frage, wie viele Bahnen fahren und nicht ausfallen.

Verkehrten 2024 noch 89 Prozent der S-Bahnen, waren es dieses Jahr nur noch 87,8 Prozent. Damit fiel mehr als jede zehnte S-Bahn-Verbindung aus - noch einmal etwas mehr als im Vorjahr.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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