Meterlanges Trümmerfeld nach Unfall auf A66: BMW und Mercedes hinterlassen Spur der Verwüstung

Wiesbaden - Schwerer Unfall in der Nacht auf Donnerstag auf der Autobahn 66 nahe der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Zwei Autos krachten ineinander, zwei Menschen wurden schwer verletzt.

Der Fahrer des BMW fuhr der Mercedes-Fahrerin auf das Heck auf.
Der Fahrer des BMW fuhr der Mercedes-Fahrerin auf das Heck auf.  © Feuerwehr Wiesbaden

Davon berichtete die Wiesbadener Feuerwehr am Donnerstagmorgen. Zu dem Zusammenstoß eines Mercedes und eines BMW sei es nach Angaben der Rettungskräfte gegen 23.30 Uhr zwischen den Stadtteilen Nordenstadt und Erbenheim gekommen.

Wie die Polizei mitteilte, sei die 57 Jahre alte Mercedes-Fahrerin aus Mainz in Fahrtrichtung Rüdesheim auf der mittleren Spur unterwegs gewesen, als ihr ein 51-Jähriger am Steuer des BMW unvermittelt auf das Heck ihres Autos fuhr.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen der Frau gegen die Mittelleitplanke geschleudert, prallte von dort ab und kam letztlich völlig zerstört auf dem Standstreifen zum Stehen. Der BMW kam zwischen dem rechten und dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen und wurde ebenfalls enorm beschädigt.

Beide Autofahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt, einer von ihnen war für kurze Zeit sogar in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus der misslichen Lage befreit werden. Nach der Erstversorgung kamen die beiden Unfallbeteiligten, die jeweils allein in ihren Autos saßen, in nahegelegene Krankenhäuser.

An einem der Autos entstand nach Abtransport der Verletzten noch ein Brand, der jedoch umgehend unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Schwerer Unfall auf der Autobahn 66 bei Wiesbaden: Autofahrer nach Zusammenstoß eingeklemmt

Beide Autos wurden bei dem Unfall enorm beschädigt.
Beide Autos wurden bei dem Unfall enorm beschädigt.  © Feuerwehr Wiesbaden

Das Trümmerfeld in Folge des heftigen Zusammenstoßes erstreckte sich über rund 100 Meter Länge, die A66 musste aufgrund der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme für über zwei Stunden voll gesperrt werden. Da die ersten Notrufe noch von mehr Unfallbeteiligten ausgehen ließen, rückte ein Großaufgebot der Feuerwehr zum Ort des Geschehens aus.

Insgesamt versammelten sich mehrere Löschfahrzeuge sowie vier Rettungswagen und zwei Notarzt-Fahrzeuge.

Titelfoto: Montage: Feuerwehr Wiesbaden

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