Hamburg - Kurioser Fund in Hamburg-Moorburg: In einer Lagerhalle machte die Polizei eine Entdeckung - mit einem Verkaufswert von knapp 170.000 Euro!
Insgesamt 21.000 Handtücher waren dort auf sechs Euro-Paletten sowie in 44 Umzugskartons gelagert. Doch wozu diese enorme Menge an Handtüchern und wie kamen diese überhaupt dorthin?
Ausgangspunkt war eine Anzeige, die bereits Anfang November 2025 bei der Polizei eingegangen war. Der 57-jährige Geschäftsführer eines Restpostenhandels meldete damals den Diebstahl von insgesamt 21.000 Gastronomie-Handtüchern aus seinem Lager. Die Ware war spurlos verschwunden.
Das zuständige Kriminalkommissariats nahm die Ermittlungen auf und kam schließlich einer 49-jährigen Deutschen auf die Spur.
Im Zuge der weiteren Nachforschungen stießen die Beamten auf eine Lagerhalle am Moorburger Elbdeich in Hamburg-Moorburg, in der sich das Diebesgut befinden sollte.
21.000 gestohlene Handtücher in Hamburger Lagerhalle aufgetaucht: Ermittlungen dauern an
Nachdem die Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht erwirkt hatte, rückten Einsatzkräfte am Freitagvormittag schließlich an.
Und tatsächlich: Der Verdacht bestätigte sich. In der Halle fanden die Beamten die komplette Handtuch-Beute, teilte die Polizei am Montag mit.
Vor Ort trafen die Polizisten neben der beschuldigten 49-Jährigen auch auf einen 68-jährigen Deutschen. Er soll der Frau mutmaßlich dabei geholfen haben, die Ware weiterzuverkaufen. Gegen beide wird nun ermittelt.
Die Strafverfolgungsbehörden prüfen derzeit außerdem, wer hinter dem eigentlichen Diebstahl der Handtücher steckt.